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Eine Faszinierende Erlebnisreise durch das Reich der Schwarzen Pharaonen, Assuan, Wadi ...
Von Assuan bis Khartum reichte das antike Nubien: Im legen-dären Goldland Kusch vertrieben um 1000 v. Chr. schwarzafri-kanische Fürsten ihre ägyptischen Herrscher und errichteten ein Imperium, das zeitweilig bis zum Nildelta reichte. Die Afri-kaner ernannten sich zu Pharaonen und übernahmen den Kult und die Religion ihrer einstigen Koloniaherren. Sie bauten Pyramiden wie ägyptische Pharaonen, ließen sich wie diese anbeten und schufen eine Kultur, die die ägyptische gelegent-lich noch übertraf, allerdings bald im Sand versank und erst all-mählich wieder ausgegraben wird. Heute sieht man riesige An-lagen mit Pyramiden, Palästen und Tempeln, die neben den gewaltigen Ruinen ihrer einstigen Besetzer liegen......
Am Nachmittag Abflug von Frankfurt mit Egypt Air über Kairo nach Assuan. Begrüßung durch die lokale Agentur und Transfer zum Hotel
Besichtigung des unvollendeten Obelisken im Granitsteinbruch. Weiter zum Assuan Hochdamm und zum Philae Tempel der mit Hilfe der UNESCO auf die Nachbarinsel Agilkia versetzt wurde. Hier strahlt der Isistempel (ein absolutes Kleinod alt-ägyptischer Baukunst) wieder in alter Schönheit. Am Nach-mittag Fahrt mit Segelbooten zur Kitchener Insel (Botanischer Garten) und zur Insel Elephantine (Nilometer).
Möglichkeit zur Teilnahme an einem Ausflug zum Simeons- kloster (Deir Amba Siman). Die gut erhaltene, mehrstöckige koptische Klosteranlage wurde im 6. Jh. zu Ehren des Lokal-heiligen Amba Hadra (Amba Siman) errichtet und zeitweise von bis zu 300 Mönchen bewohnt. Wegen der schwierigen Wasser-versorgung und der Angriffe von Nomaden wurde das Kloster Ende des 12. Jh. aufgegeben. Rest des Tages frei.
Um die Mittagszeit Einschiffung auf das Linienschiff (einfache Schiffskabinen) und Abfahrt durch den Lake Nasser nach Wadi Halfa .
Am Morgen passieren Sie den aus den Nilwassern befreiten Felsentempel von Abu Simbel – ein vom Wasser her faszinierender Anblick.. Ankunft in Wadi Halfa, der Grenzstadt zu Ägypten (30.000 Ew.). Proviantaufnahme und Besuch der einst mächtigen Felsenfestung von Kumma. Zeltcamp.
Überquerung des Nils und Fahrt zur Festung Semna südlich des 2. Kataraktes. Sie diente am Ostufer zum Schutz der süd-lichen Reichsgrenze. Hier entstand ein kleiner Tempel, der dem Gott Dedun und dem vergöttlichten Sen-wosret geweiht war. Unter Thutmosis wurde er erneuert und von Hatschepsut in Stein umgesetzt. Weiter nach Abri zur Besichtigung des Amara Tempels. Amara liegt knapp 500 km südlich von Assuan am 3. Katarakt und war einst stark befestigter Verwaltungssitz für den Vertreter des Vizekönigs von Oberägypten. Die letzte Strecke führt südwärts nach Sai. Zeltcamp.
Bootsfahrt zur größten sudanesischen Insel Sai mit Resten aus altnubischer, pharaonischer und frühchristlicher Zeit. Abfahrt nach Sdeinga (40km) und Besuch des Tempels der Königin Teje. Die letzte Strecke führt zum Tempel nach Soleb, der nu-bischen Variante der Großtempel des ägyptischen Pharaonen-reiches dessen Säulen an den Luxortempel erinnern. Nächti- gung in einem nubischen Haus.
Abfahrt nach Sesebi, einem Außenposten des Pharao Echna-ton. Bei Delgo erfolgt eine Nilüberquerung. Halt in Sebu zur Be-sichtigung prähistorischer Zeichnungen und weiter nach Tum-bus mit seinen äpyptischen Felsinschriften und der im Steinbruch liegenden Statue des Königs Taharka. Zeltcamp.
Fahrt nach Kerma, der Hauptstadt des nubischen Reiches vom 3.-2.Jahrtausend v.Chr. Hier stehen die „Diffufa“, wuchtige Rui-nen von Tempelbauten aus Lehmziegeln, nur wenig jünger als die Pyramiden von Gizeh; vermutlich handelt es sich um Grab-anlagen. In unmittelbarer Nähe haben Archäologen im Jahre 2003 einen sensationellen Fund gemacht: sieben absichtlich zerstückelte Pharaonenstatuen aus der 25. Dynastie. Fahrt durch den Ort und Provianteinkäufe. Dann geht es zum teilweise verschütteten Tempel von Kawa und nach weiteren 120 km wird Old Dongola erreicht. Zeltcamp.
Am Morgen Besuch der einst christlichen und dann islamischen Hauptstadt Nubiens, einst Zentrum des christlichen Königreichs Makuria. Die ehemalige Kirche wurde zu einer Moschee umge-baut. Im Umfeld von Alt Dongola findet sich ein islamischer Friedhof und Siedlungsreste. Weiter nach Napata zur Besichti-gung des großen Amun Tempels aus dem 12.Jh v. Chr.- einst bedeutendes Kulturzentrum der Kuschiten. Schließlich Fahrt zum Gebel Barkal und Zeltcamp.
Morgens kurzer Aufstieg auf den Gebel Barkal. Vom Gipfel bietet sich eine schöne Aussicht über das fruchtbare Niltal mit umliegender Wüste, auf die Pyramiden und den Amun Tempel. Fahrt zur Nekropole von el-Kurru. Klassisch pharao-nisch ausgemalt sind die unterirdischen Grabkammern des Königs Tenwetamani. Bei Karima erfolgt die nächste Nilüber-querung. Weiter nach Nuri. Besichtigt werden hier die Grab-pyramiden der 26. Dynastie und der des Pharao Taharka. Die Tagestour endet in Deir Ghazali mit dem Besuch des Klosters. Zeltcamp
Zeitige Durchquerung der Bayuda Wüste (400km) in Richtung Damer (Nilüberquerung) Unterwegs haben wir gute Chancen auf Kamelkarawanen zu treffen, die der berühmten "40-Tage-Route" Darb - El Arbain folgen um die Kamelmärkte in Ägypten zu erreichen. Fahrt nach Meroe. Erste Besichtigungen des größten Pyramidenfeldes der Antike. Dutzende schwarzer Py-ramiden erheben sich aus dem Wüstensand. Zeltcamp vor den Pyramiden von Meroe.
Weitere Besichtigungen des riesigen Pyramidenfeldes, der Re-sidenzstadt der Könige und der Nekropolen. Abfahrt über den Marktflecken Shendi mit typisch schwarzafrikanischer Atmos-phäre nach Musawwarat as.Sufra, der größten der antiken Stätten des Sudan mit einem weitläufigen Tempelgelände und seltenen Elephantendarstellungen. Zeltcamp bei Naga.
Besichtigung des antiken Kulturzentrum von Naga mit dem meroitischen Tempel des Gottes Amun, dem römischen Kiosk und dem Löwentempel . Dann Fahrt nach Omdurman. Besuch des Hauses des Khalifa (heute Museum) sowie des Mausoleum des Mahdi, des Basars und anderer Märkte. Weiterfahrt nach Khartum zum Meridien Hotel o.ä.
Am Vormittag zuerst Besuch des Ethnographischen Museum und anschließend des Nationalmuseum mit umgesetzten Tem-peln aus Nordnubien und den einzigartigen frühchristlichen Fresken der Kathedrale von Faras.
Am Vormittag Bootsfahrt zum Zusammenfluss von Blauem und Weißem Nil. Der restliche Tage steht zur freien Verfügung.
Morgens Transfer zum Flughafen und Abflug mit EGYPT AIR über Kairo nach Frankfurt.
* Änderungen im Reiseprogrammablauf behalten wir uns vor.
