Länderinformationen für China
China Reiseinfos
Anreise, respektive Rückreise
Die schnellste Anreise erfolgt mit dem Flugzeug. Täglich starten mehrere Nonstop-Flüge von verschiedenen europäischen Großstädten (Frankfurt, München, Berlin, Wien und Zürich) nach Beijing, Shanghai, Guangzhou und Hongkong. Alle großen Fluggesellschaften Europas sowie die chinesischen Fluggesellschaften „Air China“ und „China Eastern“ stellen diese Verbindungen her. Die Flugzeit zwischen Deutschland und China beträgt etwa 10 Stunden.
Die legendären Bahnreisen in China
Zu den legendären Bahnreisen gehört die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Irkutsk bzw. Ulan Ude und die Weiterfahrt von dort mit der Transmongolischen Eisenbahn über Ulaan Bataar zum Grenzübergang Erenhot und weiter nach Beijing.
Noch ein Stück weiter östlich zweigt von der Transsibirschen Eisenbahn bei Tschita die Transmandschurische Eisenbahn ab. Die Fahrt geht zum Grenzbahnhof Manzhouli und weiter durch die "Mandschurei" nach Beijing.
Man kann aber mit der Transsibirischen Eisenbahn noch weiter nach Osten fahren und die chinesisch - russische Grenze bei Blagoweschtschensk / Heihe passieren und weiter mit der Bahn über Haerbin und Changchun nach Beijing reisen.
Vom östlischen Endpunkt der Trassibirischen Eisenbahn in Vladivostok ist es nur noch ein "Katzensprung" hin zum chinesischen Grenzbahnhof Suifenhe. Von dort kann man auch mit der Eisenbahn über Haerbin und Changchun nach Beijing reisen.
Die ebenfalls legendäre Fahrt mit der Schmalspureisenbahn von Hanoi nach Kunming ist leider nicht mehr durchgängig machbar. Die Fahrt endet auf vietnamesischer Seite bei Lao Cai und geht nach dem Grenzübertritt von Hekou mit dem Bus weiter nach Kunming.
Dafür gibt es aber die Bahnverbindung auf der Schmalspur Hanoi Dong Dang noch. Dort steigt man um auf die Normalspur und kann weiterfahren bis Beijing.
Eine relativ neue Bahnverbindung besteht zwischen Beijing und Alma Ata in Kasachstan mit Anschluß nach Russland und Deutschland. Der Grenzübertritt erfolgt in Alashankou in der Provinz Xinjiang.
Eine landschaftlich eindrucksvolle Anreise erfolgt mit dem Jeep von Kathmandu (Nepal) aus durch den Himalaja nach Lhasa im tibetischen Hochland (5 Tage) und weiter ins Innere Chinas.
Die abenteuerliche Anreise führt vom pakistanischen Gilgit (1.500 m) aus mit dem Bus zur Grenzstation Sost (2.500 m), von dort mit Pendelbussen über den Kunjerab-Pass, die mit 4.733 m die höchste befestigte Grenzstation der Welt, nach Taxkorgan und weiter auf dem Karakorum Highway nach Kashgar und zur Südroute der Seidenstraße.
Der Karakorum-Highway wurde innerhalb von über 13 Jahren (1966 - 1978) gebaut und ist 1.284 km lang. Es ist eine der spektakulärsten Strassen der Welt. Die Strasse windet sich durch eine faszinierende Bergwelt - direkt am Abhang, und unten fliesst der Indus. Die Strecke ist auf Grund zahlreicher Erdrutsche und Steinschläge (man fährt teilweise gar unter Felsüberhängen) sehr gefährlich.
Aufenthaltsgenehmigung für China
Mittlerweile dürfen sich Ausländer in ca. 1.100 chinesischen Orten ohne besondere Erlaubnis bewegen. Für alle übrigen Orte muß eine Sondergenehmigung beantragt werden. Wenn Sie Ihre Reise bei einem Reiseveranstalter gebucht haben, übernimmt dieser die Beantragung.
Für Ausländer besteht in China bei Aufenthalten über 24 Stunden an einem Ort eine Meldepflicht bei der lokalen Polizei. Die Meldung muß innerhalb von 24 Stunden erfolgen. Übernachtet man in einem Hotel, übernimmt das Hotel diese Meldung automatisch; ist man privat bei Freunden untergebracht, müssen diese die Meldung vornehmen.
Ausländer müssen ihren Reisepaß immer mit sich führen.
Bahnfahrt in China
Die Eisenbahn zu benutzen, ist in China eine der billigsten Möglichkeiten, auf langen Strecken zu reisen, und wird von Chinesen häufig benutzt.
Die Chinesische Eisenbahn kennt vier Kategorien für den Personentransport: sogenannte „Harter Sitzplatz“, „Weicher Sitzplatz“, „Harter Schlafplatz“, und „Weicher Schlafplatz“. „Hart“ und „Weich“ entsprechen hier der 2. und der 1. Klasse.
„Harter Sitzplatz“: Diese Klasse wird von dem größten Teil der Bevölkerung benutzt, da es die billigste Möglichkeit des Reisens ist. Wie der Name sagt, gibt es nur „harte“ Sitze. Da es für diese Wagen keine Platzreservierung gibt, bekommt man nicht immer einen Sitzplatz. Oft werden auch mehr Tickets verkauft als Sitzplätze vorhanden sind und es entsteht ein großes Gedränge um einen Sitzplatz.
„Weicher Sitzplatz“: Diese Klasse gibt es auf fast allen längeren Strecken und sie bietet größere Bequemlichkeit. Es werden geräumige und komfortable Großraumwägen eingesetzt, wie man sie ähnlich auch aus Deutschland gewöhnt ist. Die Plätze sind nicht zu teuer und recht bequem bei Reisen, die nur einige Stunden dauern. Sie sind reserviert und es werden nicht mehr Karten verkauft als Plätze vorhanden sind. Seien Sie nicht besorgt, wenn jemand auf Ihrem reservierten Platz sitzt, suchen Sie sich einfach einen anderen freien Platz.
Die Waggons sind im Allgemeinen klimatisiert.
„Harter Schlafplatz” – Diese Klasse bietet sechs Liegen in jedem Abteil. Aber so „hart“ wie es klingt, sind die Betten in diesen Zügen jedoch nicht. Zu jeder Liege gehört frische Bettwäsche. Die Abteile haben keine Türen und damit wenig Privatsphäre, bieten dafür aber die Möglichkeit, mit den Mitreisenden schnell in Kontakt zu kommen. In den Waggons ist es gewöhnlich sehr laut. Die Toiletten und Waschgelegenheiten befinden sich an jedem Ende des Waggons. Toilettenpapier ist im Allgemeinen nicht vorhanden. Fast alle Wagen sind heutzutage klimatisiert. Speisen werden auf kleinen Servierwagen, die die Gänge entlang geschoben werden, angeboten und sind recht preiswert.
„Weicher Schlafplatz” – Diese Klasse bietet vier gepolsterte Liegen in jedem Abteil und die Abteile haben eine Tür, was für eine Privatsphäre sorgt. Zu jeder Liege gehört frische Bettwäsche. Die Toiletten und Waschgelegenheiten befinden sich an jedem Ende des Waggons. Toilettenpapier ist im Allgemeinen nicht vorhanden. Alle Wagen sind klimatisiert.
Speisen werden auf kleinen Servierwagen, die die Gänge entlang geschoben werden, angeboten und sind recht preiswert. Außerdem gibt es kostenlos heißes Wasser für Tee oder Instant-Gerichte.
Dies ist die Klasse, die wir bei Nachtfahrten für Sie buchen.
Der Speisewagen ist der 10. Waggon. Dort gibt es aber nur eine begrenzte Auswahl an chinesischen Speisen. Die meisten Chinesen nehmen ihren eigenen Proviant mit oder kaufen die auf den Servierwagen oder auf Unterwegsbahnhöfen von ambulanten Händlern angebotenen Dinge.
Das Zugpersonal und die auf dem Bahnhof tätigen Personen sprechen im Allgemeinen kein Englisch. Vereinzelt gibt es auf den Bahnhöfen englischsprachige Hinweisschilder.
Für Reisende der Klasse „Weicher Schlafplatz“ gibt es separate Wartesäle, außerdem dürfen sie etwas eher einsteigen als Reisende der anderen Klassen.
Banken in China
Von allen Banken in China ist nur die Bank of China autorisiert, Geld und Travellerschecks der Touristen zu tauschen. In vielen gibt es Filialen dieser Bank.
Chinesische Botschaft und Konsulate in Deutschland
Botschaft der Volksrepublik China in Berlin
Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin
http://www.china-botschaft.de/det/
Telefon: 030 27588-0
E-mail: chinaemb_de@mfa.gov.cn
Botschaft der Volksrepublik China - Konsularabteilung -
Brückenstraße 10, 10179 Berlin
Telefon: 030 48839-716
(Dienstag und Donnerstag 15:00-17:00)
General-Konsulat in Hamburg
Elbchaussee 268, 22605 Hamburg
Tel: 040-8227 60 -13
General-Konsulat in München
Romanstr. 107, 80639 München
Tel: 089-1730 1625
General-Konsulat in Frankfurt
Mainzer Landstraße 175, 60326 Frankfurt a.M.
Visaabteilung im Konsulat:
Telefon: 069 75085-548 (Paß)
Telefon: 069 75085-534 (Visa)
Telefon: 069 75085-549 (Beglaubigungen)
Chinesische Botschaften und Konsulate in Österreich und in der Schweiz
Botschaft der Volksrepublik China in Wien
Metternichgasse 4, A-1030 Wien
http://www.chinaembassy.at/det
E-mail: chinaemb_at@mfa.gov.cn
Tel: (01) 714 31 49,
Mo-Fr 08.30-12.00 und 14.00-17.30 Uhr.
Botschaft der Volksrepublik China in Bern
Kalcheggweg 10, CH-3006 Bern
Tel: (031) 352 73 33
Konsularabteilung: Tel: (031) 351 45 93.
http://ch.china-embassy.org/ger
E-Mail: china-embassy@bluewin.ch
Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.30-18.00 Uhr
Generalkonsulat mit Visumerteilung in Zürich
Bellariastrasse 20, CH-8002 Zürich
Tel: 044-205 8411 .
Diplomatische Vertretungen der BRD in China
Deutsche Botschaft in Beijing:
http://www.peking.diplo.de/Vertretung/peking/de/Startseite.html
E-mail: siehe die verschiedenen Kontaktformulare auf der Webseite
Telefon: 010 - 85 32 90 00
Amtsbezirke: alle Provinzen außer Jiangsu, Anhui, Zhejiang, Fujian, Guangdong, Guangxi, Hainan, Hongkong, Macao
Deutsches Generalkonsulat Chengdu:
http://www.konsulate.de/info/info_deutsches_konsulat_chengdu_china.php
E-mail: zreg@cheng.diplo.de
Telefon: 028 - 852 808 00
Amtsbezirke: Provinzen Sichuan, Guizhou, Yunnan und die Stadt Chongqing.
Deutsches Generalkonsulat Shanghai:
http://www.shanghai.diplo.de/Vertretung/shanghai/de/Startseite.html
E-mail:siehe das Kontaktformular auf der Webseite
Telefon: 021 - 34 01 01 06
Der Bereitschaftsdienst des Generalkonsulats ist in dringenden Notfällen unter der Telefonnummer 1390 1892 081 wie folgt erreichbar
Amtsbezirke: Die regierungsunmittelbare Stadt Shanghai sowie die Provinzen Jiangsu, Zhejiang und Anhui.
Deutsches Generalkonsulat Guangzhou:
http://www.kanton.diplo.de/Vertretung/kanton/de/Startseite.html
E-mail: siehe das Kontaktformular auf der Webseite
Telefon: 021 - 34 01 01 06
Amtsbezirke: Provinzen Fujian, Guangdong, Hainan sowie das Autonome Gebiet der Zhuang-Nationalität Guangxi
Deutsches Generalkonsulat Hongkong:
http://www.hongkong.diplo.de/Vertretung/hongkong/en/Startseite.html
E-mail: siehe das Kontaktformular auf der Webseite
Telefon: (00 852), 21 05 87 88 (automatisches Telefonauskunftssystem)
Amtsbezirke: Hongkong sowie Macao (beides Sonderverwaltungsregionen der VR China). Der Leiter ist zugleich Generalkonsul für die Sonderverwaltungsregion Macao mit Sitz in Hongkong
Diplomatische Vertretungen von Österreich und der Schweiz in China
Botschaft der Republik Österreich in Beijing
Xiu Shui Nan Jie 5, 100600 Beijing
www.aussenministerium.at/peking
Telefon: 010 - 6532-2061
E-Mail: peking-ob@bmeia.gv.at
Generalkonsulate in Hongkong, Shanghai
Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft in Beijing:
3 Dong Wu Jie, San Li Tun, 100600 Beijing
www.eda.admin.ch/beijing
Telefon: 010 - 8532 - 8888
E-Mail: bei.vertretung@eda.admin.ch
Generalkonsulate in Hongkong und Shanghai.
Anreise, respektive Rückreise
Die schnellste Anreise erfolgt mit dem Flugzeug. Täglich starten mehrere Nonstop-Flüge von verschiedenen europäischen Großstädten (Frankfurt, München, Berlin, Wien und Zürich) nach Beijing, Shanghai, Guangzhou und Hongkong. Alle großen Fluggesellschaften Europas sowie die chinesischen Fluggesellschaften „Air China“ und „China Eastern“ stellen diese Verbindungen her. Die Flugzeit zwischen Deutschland und China beträgt etwa 10 Stunden.
Die legendären Bahnreisen in China
Zu den legendären Bahnreisen gehört die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Irkutsk bzw. Ulan Ude und die Weiterfahrt von dort mit der Transmongolischen Eisenbahn über Ulaan Bataar zum Grenzübergang Erenhot und weiter nach Beijing.
Noch ein Stück weiter östlich zweigt von der Transsibirschen Eisenbahn bei Tschita die Transmandschurische Eisenbahn ab. Die Fahrt geht zum Grenzbahnhof Manzhouli und weiter durch die "Mandschurei" nach Beijing.
Man kann aber mit der Transsibirischen Eisenbahn noch weiter nach Osten fahren und die chinesisch - russische Grenze bei Blagoweschtschensk / Heihe passieren und weiter mit der Bahn über Haerbin und Changchun nach Beijing reisen.
Vom östlischen Endpunkt der Trassibirischen Eisenbahn in Vladivostok ist es nur noch ein "Katzensprung" hin zum chinesischen Grenzbahnhof Suifenhe. Von dort kann man auch mit der Eisenbahn über Haerbin und Changchun nach Beijing reisen.
Die ebenfalls legendäre Fahrt mit der Schmalspureisenbahn von Hanoi nach Kunming ist leider nicht mehr durchgängig machbar. Die Fahrt endet auf vietnamesischer Seite bei Lao Cai und geht nach dem Grenzübertritt von Hekou mit dem Bus weiter nach Kunming.
Dafür gibt es aber die Bahnverbindung auf der Schmalspur Hanoi Dong Dang noch. Dort steigt man um auf die Normalspur und kann weiterfahren bis Beijing.
Eine relativ neue Bahnverbindung besteht zwischen Beijing und Alma Ata in Kasachstan mit Anschluß nach Russland und Deutschland. Der Grenzübertritt erfolgt in Alashankou in der Provinz Xinjiang.
Eine landschaftlich eindrucksvolle Anreise erfolgt mit dem Jeep von Kathmandu (Nepal) aus durch den Himalaja nach Lhasa im tibetischen Hochland (5 Tage) und weiter ins Innere Chinas.
Die abenteuerliche Anreise führt vom pakistanischen Gilgit (1.500 m) aus mit dem Bus zur Grenzstation Sost (2.500 m), von dort mit Pendelbussen über den Kunjerab-Pass, die mit 4.733 m die höchste befestigte Grenzstation der Welt, nach Taxkorgan und weiter auf dem Karakorum Highway nach Kashgar und zur Südroute der Seidenstraße.
Der Karakorum-Highway wurde innerhalb von über 13 Jahren (1966 - 1978) gebaut und ist 1.284 km lang. Es ist eine der spektakulärsten Strassen der Welt. Die Strasse windet sich durch eine faszinierende Bergwelt - direkt am Abhang, und unten fliesst der Indus. Die Strecke ist auf Grund zahlreicher Erdrutsche und Steinschläge (man fährt teilweise gar unter Felsüberhängen) sehr gefährlich.
Aufenthaltsgenehmigung für China
Mittlerweile dürfen sich Ausländer in ca. 1.100 chinesischen Orten ohne besondere Erlaubnis bewegen. Für alle übrigen Orte muß eine Sondergenehmigung beantragt werden. Wenn Sie Ihre Reise bei einem Reiseveranstalter gebucht haben, übernimmt dieser die Beantragung.
Für Ausländer besteht in China bei Aufenthalten über 24 Stunden an einem Ort eine Meldepflicht bei der lokalen Polizei. Die Meldung muß innerhalb von 24 Stunden erfolgen. Übernachtet man in einem Hotel, übernimmt das Hotel diese Meldung automatisch; ist man privat bei Freunden untergebracht, müssen diese die Meldung vornehmen.
Ausländer müssen ihren Reisepaß immer mit sich führen.
Bahnfahrt in China
Die Eisenbahn zu benutzen, ist in China eine der billigsten Möglichkeiten, auf langen Strecken zu reisen, und wird von Chinesen häufig benutzt.
Die Chinesische Eisenbahn kennt vier Kategorien für den Personentransport: sogenannte „Harter Sitzplatz“, „Weicher Sitzplatz“, „Harter Schlafplatz“, und „Weicher Schlafplatz“. „Hart“ und „Weich“ entsprechen hier der 2. und der 1. Klasse.
„Harter Sitzplatz“: Diese Klasse wird von dem größten Teil der Bevölkerung benutzt, da es die billigste Möglichkeit des Reisens ist. Wie der Name sagt, gibt es nur „harte“ Sitze. Da es für diese Wagen keine Platzreservierung gibt, bekommt man nicht immer einen Sitzplatz. Oft werden auch mehr Tickets verkauft als Sitzplätze vorhanden sind und es entsteht ein großes Gedränge um einen Sitzplatz.
„Weicher Sitzplatz“: Diese Klasse gibt es auf fast allen längeren Strecken und sie bietet größere Bequemlichkeit. Es werden geräumige und komfortable Großraumwägen eingesetzt, wie man sie ähnlich auch aus Deutschland gewöhnt ist. Die Plätze sind nicht zu teuer und recht bequem bei Reisen, die nur einige Stunden dauern. Sie sind reserviert und es werden nicht mehr Karten verkauft als Plätze vorhanden sind. Seien Sie nicht besorgt, wenn jemand auf Ihrem reservierten Platz sitzt, suchen Sie sich einfach einen anderen freien Platz.
Die Waggons sind im Allgemeinen klimatisiert.
„Harter Schlafplatz” – Diese Klasse bietet sechs Liegen in jedem Abteil. Aber so „hart“ wie es klingt, sind die Betten in diesen Zügen jedoch nicht. Zu jeder Liege gehört frische Bettwäsche. Die Abteile haben keine Türen und damit wenig Privatsphäre, bieten dafür aber die Möglichkeit, mit den Mitreisenden schnell in Kontakt zu kommen. In den Waggons ist es gewöhnlich sehr laut. Die Toiletten und Waschgelegenheiten befinden sich an jedem Ende des Waggons. Toilettenpapier ist im Allgemeinen nicht vorhanden. Fast alle Wagen sind heutzutage klimatisiert. Speisen werden auf kleinen Servierwagen, die die Gänge entlang geschoben werden, angeboten und sind recht preiswert.
„Weicher Schlafplatz” – Diese Klasse bietet vier gepolsterte Liegen in jedem Abteil und die Abteile haben eine Tür, was für eine Privatsphäre sorgt. Zu jeder Liege gehört frische Bettwäsche. Die Toiletten und Waschgelegenheiten befinden sich an jedem Ende des Waggons. Toilettenpapier ist im Allgemeinen nicht vorhanden. Alle Wagen sind klimatisiert.
Speisen werden auf kleinen Servierwagen, die die Gänge entlang geschoben werden, angeboten und sind recht preiswert. Außerdem gibt es kostenlos heißes Wasser für Tee oder Instant-Gerichte.
Dies ist die Klasse, die wir bei Nachtfahrten für Sie buchen.
Der Speisewagen ist der 10. Waggon. Dort gibt es aber nur eine begrenzte Auswahl an chinesischen Speisen. Die meisten Chinesen nehmen ihren eigenen Proviant mit oder kaufen die auf den Servierwagen oder auf Unterwegsbahnhöfen von ambulanten Händlern angebotenen Dinge.
Das Zugpersonal und die auf dem Bahnhof tätigen Personen sprechen im Allgemeinen kein Englisch. Vereinzelt gibt es auf den Bahnhöfen englischsprachige Hinweisschilder.
Für Reisende der Klasse „Weicher Schlafplatz“ gibt es separate Wartesäle, außerdem dürfen sie etwas eher einsteigen als Reisende der anderen Klassen.
Banken in China
Von allen Banken in China ist nur die Bank of China autorisiert, Geld und Travellerschecks der Touristen zu tauschen. In vielen gibt es Filialen dieser Bank.
Chinesische Botschaft und Konsulate in Deutschland
Botschaft der Volksrepublik China in Berlin
Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin
http://www.china-botschaft.de/det/
Telefon: 030 27588-0
E-mail: chinaemb_de@mfa.gov.cn
Botschaft der Volksrepublik China - Konsularabteilung -
Brückenstraße 10, 10179 Berlin
Telefon: 030 48839-716
(Dienstag und Donnerstag 15:00-17:00)
General-Konsulat in Hamburg
Elbchaussee 268, 22605 Hamburg
Tel: 040-8227 60 -13
General-Konsulat in München
Romanstr. 107, 80639 München
Tel: 089-1730 1625
General-Konsulat in Frankfurt
Mainzer Landstraße 175, 60326 Frankfurt a.M.
Visaabteilung im Konsulat:
Telefon: 069 75085-548 (Paß)
Telefon: 069 75085-534 (Visa)
Telefon: 069 75085-549 (Beglaubigungen)
Chinesische Botschaften und Konsulate in Österreich und in der Schweiz
Botschaft der Volksrepublik China in Wien
Metternichgasse 4, A-1030 Wien
http://www.chinaembassy.at/det
E-mail: chinaemb_at@mfa.gov.cn
Tel: (01) 714 31 49,
Mo-Fr 08.30-12.00 und 14.00-17.30 Uhr.
Botschaft der Volksrepublik China in Bern
Kalcheggweg 10, CH-3006 Bern
Tel: (031) 352 73 33
Konsularabteilung: Tel: (031) 351 45 93.
http://ch.china-embassy.org/ger
E-Mail: china-embassy@bluewin.ch
Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.30-18.00 Uhr
Generalkonsulat mit Visumerteilung in Zürich
Bellariastrasse 20, CH-8002 Zürich
Tel: 044-205 8411 .
Diplomatische Vertretungen der BRD in China
Deutsche Botschaft in Beijing:
http://www.peking.diplo.de/Vertretung/peking/de/Startseite.html
E-mail: siehe die verschiedenen Kontaktformulare auf der Webseite
Telefon: 010 - 85 32 90 00
Amtsbezirke: alle Provinzen außer Jiangsu, Anhui, Zhejiang, Fujian, Guangdong, Guangxi, Hainan, Hongkong, Macao
Deutsches Generalkonsulat Chengdu:
http://www.konsulate.de/info/info_deutsches_konsulat_chengdu_china.php
E-mail: zreg@cheng.diplo.de
Telefon: 028 - 852 808 00
Amtsbezirke: Provinzen Sichuan, Guizhou, Yunnan und die Stadt Chongqing.
Deutsches Generalkonsulat Shanghai:
http://www.shanghai.diplo.de/Vertretung/shanghai/de/Startseite.html
E-mail:siehe das Kontaktformular auf der Webseite
Telefon: 021 - 34 01 01 06
Der Bereitschaftsdienst des Generalkonsulats ist in dringenden Notfällen unter der Telefonnummer 1390 1892 081 wie folgt erreichbar
Amtsbezirke: Die regierungsunmittelbare Stadt Shanghai sowie die Provinzen Jiangsu, Zhejiang und Anhui.
Deutsches Generalkonsulat Guangzhou:
http://www.kanton.diplo.de/Vertretung/kanton/de/Startseite.html
E-mail: siehe das Kontaktformular auf der Webseite
Telefon: 021 - 34 01 01 06
Amtsbezirke: Provinzen Fujian, Guangdong, Hainan sowie das Autonome Gebiet der Zhuang-Nationalität Guangxi
Deutsches Generalkonsulat Hongkong:
http://www.hongkong.diplo.de/Vertretung/hongkong/en/Startseite.html
E-mail: siehe das Kontaktformular auf der Webseite
Telefon: (00 852), 21 05 87 88 (automatisches Telefonauskunftssystem)
Amtsbezirke: Hongkong sowie Macao (beides Sonderverwaltungsregionen der VR China). Der Leiter ist zugleich Generalkonsul für die Sonderverwaltungsregion Macao mit Sitz in Hongkong
Diplomatische Vertretungen von Österreich und der Schweiz in China
Botschaft der Republik Österreich in Beijing
Xiu Shui Nan Jie 5, 100600 Beijing
www.aussenministerium.at/peking
Telefon: 010 - 6532-2061
E-Mail: peking-ob@bmeia.gv.at
Generalkonsulate in Hongkong, Shanghai
Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft in Beijing:
3 Dong Wu Jie, San Li Tun, 100600 Beijing
www.eda.admin.ch/beijing
Telefon: 010 - 8532 - 8888
E-Mail: bei.vertretung@eda.admin.ch
Generalkonsulate in Hongkong und Shanghai.
Einkaufen in China
Die Läden haben täglich geöffnet, auch am Wochenende, der Haupteinkaufszeit für viele Chinesen. Die Kaufhäuser und Supermärkte in den großen Städten haben täglich von etwa 9 bis 22 Uhr geöffnet, private Läden oft noch länger.
Mit ausländischen Geldkarten in Kaufhäusern einzukaufen, stellt in vielen Städten oft noch ein Problem dar. In Kaufhäusern und Supermärkten kann nicht um den Preis gefeilscht werden. In allen anderen Läden und auf Märkten ist es unumgänglich, will man, besonders als Ausländer, nicht zu überhöhten Preisen einkaufen. Ausgiebiges Feilschen wird oft mit Anerkennung und einem akzeptablen Preis quittiert.
Einreisebestimmungen (für deutsche Staatsangehörige, Stand: 5. Dezember 2005) für China
Für die Einreise in die Volksrepublik China ist ein Visum erforderlich, das vor der Reise eingeholt werden muß. Teilnehmer von Gruppenreisen können das Visum über den Veranstalter besorgen lassen. Einzelreisende können ihr Visum direkt bei einer der chinesischen Auslandsvertretungen in Deutschland einholen.
Für die Beantragung des Visums wird ein vollständig und gut leserlich ausgefülltes Antragsformular (Blockschrift) mit einem Lichtbild und ein Reisepaß, der noch mindestens sechs Monate gültig sein muß, benötigt.
Die Praxis lehrt, daß es, entgegen allen anders lautenden Möglichkeiten, empfehlenswert ist, auch für mitreisende Kinder einen eigenen Reisepaß und ein eigenes Visum ausstellen zu lassen.
Alle Papiere müssen persönlich oder in Vertretung eingereicht bzw. abgeholt werden.
Eine Beantragung des Visums auf dem Postweg wird nicht angenommen.
Eine normale Bearbeitung dauert vier Arbeitstage, für einen Aufpreis erhält man das Visum jedoch noch am selben Tag.
Die Überziehung des Visums zieht ein empfindliches Bußgeld nach sich, dessen Höhe sich nach der Anzahl der überzogenen Tage berechnet bzw. mit der Anzahl der überzogenen Tage steigt.
Ohne Begleichung des Bußgeldes und Einholung eines neuen Visums ist eine Ausreise aus der VR China nicht möglich. Bei Zahlungsverweigerung droht die Umwandlung der Geldstrafe in eine Haftstrafe.
Obwohl Hongkong und Macao Teil der VR China sind, genießen beide als sogenannte "Sonderverwaltungsregionen" in vielen Bereichen weitgehende Autonomie - so können deutsche Staatsangehörige visafrei nach Hongkong und Macao einreisen. Erfolgt die Einreise von China aus, so ist unbedingt zu beachten, daß dies visatechnisch eine Ausreise aus der VR China bedeutet. Eine Wiedereinreise ist daher nur möglich, wenn das chinesische Visum für zwei- bzw. mehrfache Einreisen ausgestellt ist. Hierauf muß, bei entsprechender Reiseplanung, bereits bei Beantragung des Visums für die VR China geachtet werden.
Für eine eventuell benötigte Verlängerung des Visums oder eine Neuausstellung mit der Möglichkeit der zwei- oder mehrfachen Einreise sind die örtlichen Ämter für Öffentliche Sicherheit zuständig.
Weitere, detaillierte Informationen finden sich auf der Webseite der chinesischen Botschaften.
Deutschland:
http://www.china-botschaft.de/det/
Österreich: http://www.chinaembassy.at/det/
Schweiz: http://www.china-embassy.ch/ger/
Feiertage und Feste in China
Die gesetzlichen Feiertage, die für alle Bevölkerungsgruppen in China zutreffen, sind:
Neujahr (1. Januar, ein Tag frei)
Chinesisches Neujahrsfest oder Frühlingsfest mit Beginn des neuen Jahres des Mondkalenders; jährlich wechselndes Datum zwischen 21. Jan. und 20. Feb. (vier Tage; mit eingearbeiteten Tagen und Wochenende - eine Woche frei)
Tag der Arbeit (erste Maiwoche, drei Tage; mit eingearbeiteten Tagen und Wochenende - eine Woche frei),
Chinesischer Nationalfeiertag (erste Oktoberwoche, drei Tage; mit eingearbeiteten Tagen und Wochenende - eine Woche frei)
Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Feier- und Gedenktage (hier eine Auswahl)
Laternenfest 15. Tag des 1. Monats des Mondkalenders (Mitte bis Ende Februar)
Qingming-Fest Fest des Totengedenkens, am 12. Tag des dritten Monats des Mondkalenders (meist im April)
Drachenbootfest am 5. Tag des 5. Monats nach dem Mondkalender (meist im Juni)
Mondfest oder Mittelherbstfest am 15. Tag des 8. Monats nach dem Mondkalender (im September)
Flugreisen in China
Die chinesischen Fluggesellschaften benutzen fast alle Boeing und Airbus, bis zum Jahr 2020 wird China mehr als 2.000 neue Flugzeuge kaufen.
Die Besatzungen sind gut qualifiziert und die Flughäfen besitzen internationalen Standard. Durch die Investitionen in hochmoderne Flugzeugwartungsanlagen, die die modernsten Einrichtungen in ganz Asien sind, arbeitet China Airlines nach den höchsten Industriestandards der Welt.
Neben der Zertifizierung nach ISO-9002 hat das Wartungssystem von China Airlines unter anderem weltweite Anerkennungen der „US Federal Aviaition Administration“ sowie der „European Joint Aviation Authorities“ erhalten. China Airlines führt Wartungen nicht nur für die eigene Flotte durch, sondern bietet diese Dienstleistungen auch einer Reihe internationaler Fluggesellschaften an.
Es gibt regelmäßige Flugverbindungen zwischen allen großen Städten Chinas. Darüber hinaus steigt die Zahl der Flugverbindungen zu kleineren Städten ständig an.
Flughafengebühren und andere Steuern werden heute schon beim Kauf der Tickets entrichtet und es bedarf keiner weiteren Aktivitäten auf dem Flughafen mehr.
Bei Flügen innerhalb Chinas bedarf es ebenfalls keiner Rückbestätigung mehr. Nur einige ausländische Fluggesellschaften, die internationale Strecken bedienen, fordern noch eine Rückbestätigung, wenn zwischen dem Kauf des Tickets und dem Flug mehr als 72 Stunden (3 Tage) liegen.
Aus gegebenem Anlaß möchten wir hier darauf hinweisen, daß bei Inlandsflügen in China das aufgegebene Gepäck nicht mehr als 20 Kilogramm wiegen darf (falls nichts anderes auf dem Ticket steht). Was schwerer ist, muß als Übergepäck bezahlt werden. Ein Kilogramm Übergepäck kostet 1,5 % vom Ticketpreis (Normaltarif, kein Sondertarif!!!).
Fotografieren in China
Das Fotografieren militärischer Anlagen ist, wie überall auf der Welt, verboten und bedarf auch keines weiteren Kommentars. Was als militärische Anlagen gilt, ist oft aber nicht so eindeutig. Industrieanlagen sollten deshalb nur fotografiert werden, wenn man eine Erlaubnis dafür besitzt. Auf Flugplätzen ist das Fotografieren offiziell verboten.
In den Innenräumen von Tempeln sollte man aus Rücksicht auf die Gläubigen auf das Fotografieren verzichten oder wenigstens um Erlaubnis fragen, die dann oft auch erteilt wird.
Museen und derartige Einrichtungen verbieten wie überall auf der Welt das Fotografieren, um ihre eigenen Fotos zu verkaufen oder sie erlauben es gegen eine Gebühr.
Fuji- und Kodak-Filme in den gängigen Empfindlichkeiten (100 und 200) gibt es überall im Land zu kaufen, Dia-Filme zu finden, ist schwierig. Die gängigen Batterietypen für Fotoapparate gibt es in allen größeren Städten und bei allen touristischen Sehenswürdigkeiten.
Von in Deutschland gekauften Filmen sollte man in Deutschland Abzüge machen lassen und von in China gekauften Filmen sollte man in China Abzüge machen lassen. Trotz gleicher Entwicklungsprozedur entstehen durch unterschiedliches Trägermaterial Farbstiche, da die Kopiermaschinen nicht bei jedem einzelnen Film neu justiert werden.
Es gibt kaum noch Filmentwicklungs- und Fotokopiereinrichtungen, die nicht in der Lage wären, auch von mit Digitalkameras aufgenommenen Bildern Abzüge herzustellen.
Achtung: Manche Durchleuchtungsgeräte auf Inlandsflughäfen sollen nicht »filmsafe« sein - ebenso die Apparate in den Bahn- und Bushöfen, auf denen man sein Gepäck oft auch durchleuchten lassen muß.
Video- und Schmalfilmkameras sind ohne besondere Genehmigung erlaubt, sollten jedoch in der Zollerklärung angegeben werden.
Geld
Landeswährung ist der Yuan Renminbi (¥ RMB). 1 Yuan (auch Kuai genannt) ist unterteilt in 10 Jiao (auch Mao genannt), ein Jiao wiederum in 10 Fen (diese Münzen sind aber kaum noch im Umlauf). Ein- und Ausfuhr von Yuan RMB sind pro Person bis zur Höhe von ¥ 6.000 gestattet. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist in unbegrenzter Höhe möglich. Beträge über 5000 US$ müssen allerdings deklariert werden.
Fremdwährungen dürfen in Höhe der deklarierten Einfuhr ausgeführt werden. Bei der Ausreise können nicht verbrauchte Yuan in ausländische Devisen zurück getauscht werden, wenn man den Umtauschbeleg vorweisen kann. Geldwechsel (Euro und US Dollar) und der Eintausch von Travellerschecks (Euro und US Dollar) sind in allen großen möglich. Das ist unkomplizierter, als in den meisten chinesischen Banken, in denen die Prozedur oft unverhältnismäßig lange dauert. Beschädigte oder verschmutzte ausländische Geldscheine werden weder in den noch in den Banken akzeptiert (!).
Der Umtausch in China ist wesentlich günstiger als zu Hause. In ganz China gilt der gleiche, täglich amtlich festgesetzte Kurs. „Schwarz“ zu tauschen lohnt sich nicht - und ist zudem wegen der Gefahr, Falschgeld zu bekommen, recht gefährlich.
Mit den meisten Kreditkarten (z.B. Visa Card, Master Card) erhält man Geld an den Automaten der Banken.
Die Gebühren sind ähnlich hoch wie zu Hause. In einigen Städten soll es sogar mit der EC-Karte Geld geben.
Es gibt unterschiedliche Beschränkungen der pro Tag ausgezahlten Geldmenge an den unterschiedlichen Geldautomaten.
Gesundheit in China
In Ihrer Reiseapotheke sollten sich neben den Medikamenten, die Sie eventuell regelmäßig nehmen müssen, auch Mittel gegen Darm- und Erkältungskrankheiten sowie leichte Kopfschmerztabletten befinden. Ein Insektenschutz ist ebenfalls empfehlenswert. Manche beschäftigen eigene Ärzte, die eine Fremdsprache beherrschen, ansonsten vermitteln die einen eventuell benötigten Arzt. In den Krankenhäusern gibt es meist auf ausländische Bedürfnisse eingerichtete Abteilungen.
Bedenken Sie, daß Sie die Kosten für die Behandlung und notwendige Medikamente vor Ort bezahlen müssen, da es zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China kein Sozialversicherungsabkommen gibt.
Heben Sie die Quittungen auf, wenn Sie die Gelegenheit haben, Geld von Ihrer Versicherung zurückzubekommen.
Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
Siehe auch:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/Sicherheitshinweise.html#t6
Von der Luxusherberge bis zum low-budget-Quartier ist alles zu haben. Bedenken Sie aber, daß es immer noch einige und Herbergen gibt, die von der örtlichen Verwaltung noch keine Lizenz für die Beherbergung von Ausländern erhalten haben.
Impfungen für China
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts der BRD empfiehlt als sinnvollen Impfschutz bei Reisen in die Volksrepublik China: Immunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und Typhus sinnvoll sein, außerdem saisonbedingt und bei längerem Aufenthalt in ländlichen Gebieten die Impfung gegen Japanische Enzephalitis.
Um eine sinnvolle Malariaprophylaxe, die nur beim Besuch entsprechender Gebiete notwendig werden kann, zu gewährleisten, wird die Konsultation eines tropenmedizinischen Dienstes schon bei der Reiseplanung empfohlen.
Eine gültige Gelbfieberimpfung wird nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt.
Siehe auch:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/MedizinischeHinweise.html
Kalender
Der traditionelle chinesische Kalender ist ein astronomischer Lunisolarkalender, das heißt ein Kalender, der sowohl mit dem Sonnenzyklus (Jahr), als auch mit dem Mondzyklus (Monat) korrespondiert.
Ein reiner Mondkalender teilt das Jahr in 12 Mondzyklen ein, also die Zeit von Vollmond zu Vollmond, die etwa 29,53 Tage dauert. Damit ist ein Mondjahr nur ca. 354 Tage lang.
Dies ist natürlich mit den Jahreszeiten bzw. mit dem Sonnenjahr, das ca. 365 Tage dauert, nicht vereinbar. Deshalb wird in regelmäßigen Abständen entweder ein zusätzlicher Tag eingelegt oder sogar ein ganzer Monat, um Sonnen- und Mondkalender wieder in Einklang zu bringen.
Zwar gehen die Ursprünge dieses Kalenders auf die Berechnung von Opferkulten zurück, doch ist durch die damit verbundene, Jahrtausende lange Naturbeobachtung und die Nutzung durch die Bauern dieser Kalender ein rein landwirtschaftlicher Kalender geworden, was auch in seinem chinesischen Namen zum Ausdruck kommt.
Bis zum Sturzes der Qing-Dynastie im Jahr 1911, galt in China der „Bauernkalender“. Mit der Gründung der chinesischen Republik wurde in China der Gregorianische Kalender eingeführt.
Allerdings werden traditionelle chinesische Feiertage wie das Chinesische Neujahrsfest noch immer nach dem Mondkalender berechnet und gefeiert.
Kontaktperson
Markus Bo
Mobiltelephon: 0086-(0)13607739004
Telephon: 0086-(0)773-2853814
chinesisches Leitungswasser
Sollte nur abgekocht getrunken werden.
Es gibt aber überall im Land industriell in handliche Flaschen abgefülltes reines Trinkwasser zu kaufen.
Medizinische Hinweise
HIV / Aids wird auch in China zu einem Problem und eventuell zu einer Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.
Malaria und eine Anzahl anderer Infektions- und Tropenerkrankungen kommen hauptsächlich in den südlichen Landesteilen vor, Reisende sind aber eher selten davon betroffen.
Medikamente zur Prophylaxe gegen Malaria können je nach Region und Jahreszeit sinnvoll sein und sollten, falls Sie in derartige Gebiete reisen wollen, im Beratungsgespräch vor der Reise mit dem Facharzt individuell festgelegt werden.
Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China gibt es kein Sozialversicherungsabkommen. Das bedeutet, daß Arzt- bzw. Krankenhausrechnungen in der Regel sofort nach der Behandlung in bar bezahlt werden müssen.
Siehe auch
:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/MedizinischeHinweise.html
Kleidung
Lesen Sie bitte den folgen Artikel zum „Klima“, danach entscheiden Sie, welches die angemessene Kleidung ist.
Eine „Kleiderordnung“ gibt es nicht. Aber auch in China sagt die Kleidung viel über die Leute aus und es gibt auch hier Grenzen des guten Geschmacks. Beachten Sie, daß in „ländlichen Gegenden“ freizügige europäische Kleidung zumindest Verwunderung hervorrufen kann.
Klima
Da China im Osten des asiatischen Kontinents und am Pazifik liegt, hat es ein ausgeprägtes Monsunklima; aufgrund des großen Territoriums, seines komplizierten Reliefs und der großen Höhenunterschiede besitzt China mehrere Klimazonen, die sich (von Süden nach Norden) von der tropischen, in die subtropische, die warmgemäßigte, die gemäßigte und die kaltgemäßigte Zone entwickeln. In den Hochgebirgen gibt es Klimazonen, die deutlich von der Höhenlage abhängen. Außerdem gibt es große Gebiete mit ausgeprägtem Steppen- und Wüstenklima.
Literatur
Das Angebot an Chinaliteratur ist so unüberschaubar groß wie das Angebot an Informationen über das Land, die man im Internet finden kann. Die Zahl der Bücher in deutscher Sprache, die man in China erwerben kann, ist leider nicht so groß. Man kann sie im Allgemeinen auch nur in den großen Städten erhalten. Auf jeden Fall gibt es in China Reiseführer in Englisch zu kaufen, von denen die meisten direkt in China verlegt sind.
Maße und Gewichte in China
Offiziell wird in China zwar das metrische System benutzt, doch trifft man im Alltag immer noch die alten chinesischen Maße an. Hier nur die wichtigsten:
Chinesische Gewichte
1 liang — entspricht 50 g
1 jin — entspricht 500 g
1 gongjin — entspricht 1 kg
Chinesische Längenmaße
1 cun — entspricht 33 mm
1 chi — entspricht 333 mm
1 li — entspricht 500 m
1 gongli — entspricht 1 km
Notruf - Nummern
Feuerwehr: 119
Polizei: 110
Medizinischer Notdienst: 120
Verkehrsnotruf: 122
Wasserrettung: 12395
Bei Verlust der Bank- und Kreditkarten bieten viele in Deutschland ansässige Banken ihren Kunden neben dem Service einer eigenen Notfallnummer der Bank auch den Service eines Sperr-Notrufes ueber 0049 116 116 oder 0049 30 4050 4050 an.
Der Anrufer wird mit der Bank verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen hat.
Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Öffnungszeiten der Geschäfte in China
Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen, da es je nach Größe der Städte leichte Variationen gibt, besonders bei den Öffnungszeiten der Geschäfte.
Banken: Mo bis Fr 9-12 Uhr und 14-17 Uhr, Sa 8-11.30 Uhr;
Postämter: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-14 Uhr
Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-12 Uhr und 14-17 Uhr;
Geschäfte: Mo bis So ca. 8.30 - ca. 22 Uhr
Ortszeit in China
Da die am dichtesten besiedelten Teile Chinas zwischen dem 105. und 120. Grad östlicher Länge liegen, wurde die Beijinger Zeit bei der Gründung der Volksrepublik China als die für das Land verbindliche Normalzeit gewählt.
Als Beijinger Zeit gilt die des 120. Grades östlicher Länge, entsprechend des internationalen Normalzeitsystems, auf das man sich auf der Washingtoner Meridiankonferenz 1884 geeinigt hat.
Da sich Beijing aber auf dem 116. Grad östlicher Länge befindet, gehen die Uhren praktisch immer sechzehn Minuten vor.
In Beijing beträgt die Zeitdifferenz gegenüber der Weltzeit acht Stunden, d.h. wenn es in Beijing 20 Uhr ist, ist es in Greenwich erst mittags 12 Uhr. Der Unterschied zur MEZ beträgt 7 Stunden, wenn in Europa die Sommerzeit gilt, sind es aber nur 6 Stunden. In China gibt es keine Sommerzeit.
Das chinesische Territorium erstreckt sich vom 73. bis zum 135. Grad östlicher Länge, dementsprechend beträgt der Zeitunterschied im Land bis zu vier Stunden. Konkret sieht das dann so aus, daß man in Xinjiang und Tibet, die in den selben Zeitzonen liegen, erst um 10 Uhr Beijinger Zeit, in Wirklichkeit aber um 8 Uhr Ortszeit, zur Arbeit geht.
Post in China
Briefmarken für Postkarten oder Briefe sind in Postämtern und an den meisten Hotelrezeptionen erhältlich, dort kann man die Sendungen auch abgeben. Pakete müssen wegen der Zollprüfung im Postamt gepackt und versandt werden. Dort kann man auch die genormten und für den Auslandsversand zugelassenen Verpackungen kaufen. Beachten Sie bitte, daß nicht alle Postämter autorisiert sind, Pakete ins Ausland zu senden.
Quarantäne für Haustiere in China
Will man Tiere – z.B. seinen Hund oder seine Katze – mit nach China nehmen, sollte man sich rechtzeitig vorher an die chinesische Botschaft wenden, um die nötigen Informationen zu erhalten. Auf alle Fälle sind entsprechende Gesundheitsatteste und Impfnachweise aus dem Ursprungsland mitzubringen.
Aber auch dann unterliegen die Tiere einer mehrwöchigen Quarantäne und der Inspektion durch die zuständigen Ämter. Bitte bedenken Sie auch, daß nicht alle das Mitführen von Hunden und Katzen erlauben und es auch von Stadt zu Stadt unterschiedliche Bestimmungen zum Halten von Haustieren gibt.
Die Läden haben täglich geöffnet, auch am Wochenende, der Haupteinkaufszeit für viele Chinesen. Die Kaufhäuser und Supermärkte in den großen Städten haben täglich von etwa 9 bis 22 Uhr geöffnet, private Läden oft noch länger.
Mit ausländischen Geldkarten in Kaufhäusern einzukaufen, stellt in vielen Städten oft noch ein Problem dar. In Kaufhäusern und Supermärkten kann nicht um den Preis gefeilscht werden. In allen anderen Läden und auf Märkten ist es unumgänglich, will man, besonders als Ausländer, nicht zu überhöhten Preisen einkaufen. Ausgiebiges Feilschen wird oft mit Anerkennung und einem akzeptablen Preis quittiert.
Einreisebestimmungen (für deutsche Staatsangehörige, Stand: 5. Dezember 2005) für China
Für die Einreise in die Volksrepublik China ist ein Visum erforderlich, das vor der Reise eingeholt werden muß. Teilnehmer von Gruppenreisen können das Visum über den Veranstalter besorgen lassen. Einzelreisende können ihr Visum direkt bei einer der chinesischen Auslandsvertretungen in Deutschland einholen.
Für die Beantragung des Visums wird ein vollständig und gut leserlich ausgefülltes Antragsformular (Blockschrift) mit einem Lichtbild und ein Reisepaß, der noch mindestens sechs Monate gültig sein muß, benötigt.
Die Praxis lehrt, daß es, entgegen allen anders lautenden Möglichkeiten, empfehlenswert ist, auch für mitreisende Kinder einen eigenen Reisepaß und ein eigenes Visum ausstellen zu lassen.
Alle Papiere müssen persönlich oder in Vertretung eingereicht bzw. abgeholt werden.
Eine Beantragung des Visums auf dem Postweg wird nicht angenommen.
Eine normale Bearbeitung dauert vier Arbeitstage, für einen Aufpreis erhält man das Visum jedoch noch am selben Tag.
Die Überziehung des Visums zieht ein empfindliches Bußgeld nach sich, dessen Höhe sich nach der Anzahl der überzogenen Tage berechnet bzw. mit der Anzahl der überzogenen Tage steigt.
Ohne Begleichung des Bußgeldes und Einholung eines neuen Visums ist eine Ausreise aus der VR China nicht möglich. Bei Zahlungsverweigerung droht die Umwandlung der Geldstrafe in eine Haftstrafe.
Obwohl Hongkong und Macao Teil der VR China sind, genießen beide als sogenannte "Sonderverwaltungsregionen" in vielen Bereichen weitgehende Autonomie - so können deutsche Staatsangehörige visafrei nach Hongkong und Macao einreisen. Erfolgt die Einreise von China aus, so ist unbedingt zu beachten, daß dies visatechnisch eine Ausreise aus der VR China bedeutet. Eine Wiedereinreise ist daher nur möglich, wenn das chinesische Visum für zwei- bzw. mehrfache Einreisen ausgestellt ist. Hierauf muß, bei entsprechender Reiseplanung, bereits bei Beantragung des Visums für die VR China geachtet werden.
Für eine eventuell benötigte Verlängerung des Visums oder eine Neuausstellung mit der Möglichkeit der zwei- oder mehrfachen Einreise sind die örtlichen Ämter für Öffentliche Sicherheit zuständig.
Weitere, detaillierte Informationen finden sich auf der Webseite der chinesischen Botschaften.
Deutschland:
http://www.china-botschaft.de/det/
Österreich: http://www.chinaembassy.at/det/
Schweiz: http://www.china-embassy.ch/ger/
Feiertage und Feste in China
Die gesetzlichen Feiertage, die für alle Bevölkerungsgruppen in China zutreffen, sind:
Neujahr (1. Januar, ein Tag frei)
Chinesisches Neujahrsfest oder Frühlingsfest mit Beginn des neuen Jahres des Mondkalenders; jährlich wechselndes Datum zwischen 21. Jan. und 20. Feb. (vier Tage; mit eingearbeiteten Tagen und Wochenende - eine Woche frei)
Tag der Arbeit (erste Maiwoche, drei Tage; mit eingearbeiteten Tagen und Wochenende - eine Woche frei),
Chinesischer Nationalfeiertag (erste Oktoberwoche, drei Tage; mit eingearbeiteten Tagen und Wochenende - eine Woche frei)
Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Feier- und Gedenktage (hier eine Auswahl)
Laternenfest 15. Tag des 1. Monats des Mondkalenders (Mitte bis Ende Februar)
Qingming-Fest Fest des Totengedenkens, am 12. Tag des dritten Monats des Mondkalenders (meist im April)
Drachenbootfest am 5. Tag des 5. Monats nach dem Mondkalender (meist im Juni)
Mondfest oder Mittelherbstfest am 15. Tag des 8. Monats nach dem Mondkalender (im September)
Flugreisen in China
Die chinesischen Fluggesellschaften benutzen fast alle Boeing und Airbus, bis zum Jahr 2020 wird China mehr als 2.000 neue Flugzeuge kaufen.
Die Besatzungen sind gut qualifiziert und die Flughäfen besitzen internationalen Standard. Durch die Investitionen in hochmoderne Flugzeugwartungsanlagen, die die modernsten Einrichtungen in ganz Asien sind, arbeitet China Airlines nach den höchsten Industriestandards der Welt.
Neben der Zertifizierung nach ISO-9002 hat das Wartungssystem von China Airlines unter anderem weltweite Anerkennungen der „US Federal Aviaition Administration“ sowie der „European Joint Aviation Authorities“ erhalten. China Airlines führt Wartungen nicht nur für die eigene Flotte durch, sondern bietet diese Dienstleistungen auch einer Reihe internationaler Fluggesellschaften an.
Es gibt regelmäßige Flugverbindungen zwischen allen großen Städten Chinas. Darüber hinaus steigt die Zahl der Flugverbindungen zu kleineren Städten ständig an.
Flughafengebühren und andere Steuern werden heute schon beim Kauf der Tickets entrichtet und es bedarf keiner weiteren Aktivitäten auf dem Flughafen mehr.
Bei Flügen innerhalb Chinas bedarf es ebenfalls keiner Rückbestätigung mehr. Nur einige ausländische Fluggesellschaften, die internationale Strecken bedienen, fordern noch eine Rückbestätigung, wenn zwischen dem Kauf des Tickets und dem Flug mehr als 72 Stunden (3 Tage) liegen.
Aus gegebenem Anlaß möchten wir hier darauf hinweisen, daß bei Inlandsflügen in China das aufgegebene Gepäck nicht mehr als 20 Kilogramm wiegen darf (falls nichts anderes auf dem Ticket steht). Was schwerer ist, muß als Übergepäck bezahlt werden. Ein Kilogramm Übergepäck kostet 1,5 % vom Ticketpreis (Normaltarif, kein Sondertarif!!!).
Fotografieren in China
Das Fotografieren militärischer Anlagen ist, wie überall auf der Welt, verboten und bedarf auch keines weiteren Kommentars. Was als militärische Anlagen gilt, ist oft aber nicht so eindeutig. Industrieanlagen sollten deshalb nur fotografiert werden, wenn man eine Erlaubnis dafür besitzt. Auf Flugplätzen ist das Fotografieren offiziell verboten.
In den Innenräumen von Tempeln sollte man aus Rücksicht auf die Gläubigen auf das Fotografieren verzichten oder wenigstens um Erlaubnis fragen, die dann oft auch erteilt wird.
Museen und derartige Einrichtungen verbieten wie überall auf der Welt das Fotografieren, um ihre eigenen Fotos zu verkaufen oder sie erlauben es gegen eine Gebühr.
Fuji- und Kodak-Filme in den gängigen Empfindlichkeiten (100 und 200) gibt es überall im Land zu kaufen, Dia-Filme zu finden, ist schwierig. Die gängigen Batterietypen für Fotoapparate gibt es in allen größeren Städten und bei allen touristischen Sehenswürdigkeiten.
Von in Deutschland gekauften Filmen sollte man in Deutschland Abzüge machen lassen und von in China gekauften Filmen sollte man in China Abzüge machen lassen. Trotz gleicher Entwicklungsprozedur entstehen durch unterschiedliches Trägermaterial Farbstiche, da die Kopiermaschinen nicht bei jedem einzelnen Film neu justiert werden.
Es gibt kaum noch Filmentwicklungs- und Fotokopiereinrichtungen, die nicht in der Lage wären, auch von mit Digitalkameras aufgenommenen Bildern Abzüge herzustellen.
Achtung: Manche Durchleuchtungsgeräte auf Inlandsflughäfen sollen nicht »filmsafe« sein - ebenso die Apparate in den Bahn- und Bushöfen, auf denen man sein Gepäck oft auch durchleuchten lassen muß.
Video- und Schmalfilmkameras sind ohne besondere Genehmigung erlaubt, sollten jedoch in der Zollerklärung angegeben werden.
Geld
Landeswährung ist der Yuan Renminbi (¥ RMB). 1 Yuan (auch Kuai genannt) ist unterteilt in 10 Jiao (auch Mao genannt), ein Jiao wiederum in 10 Fen (diese Münzen sind aber kaum noch im Umlauf). Ein- und Ausfuhr von Yuan RMB sind pro Person bis zur Höhe von ¥ 6.000 gestattet. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist in unbegrenzter Höhe möglich. Beträge über 5000 US$ müssen allerdings deklariert werden.
Fremdwährungen dürfen in Höhe der deklarierten Einfuhr ausgeführt werden. Bei der Ausreise können nicht verbrauchte Yuan in ausländische Devisen zurück getauscht werden, wenn man den Umtauschbeleg vorweisen kann. Geldwechsel (Euro und US Dollar) und der Eintausch von Travellerschecks (Euro und US Dollar) sind in allen großen möglich. Das ist unkomplizierter, als in den meisten chinesischen Banken, in denen die Prozedur oft unverhältnismäßig lange dauert. Beschädigte oder verschmutzte ausländische Geldscheine werden weder in den noch in den Banken akzeptiert (!).
Der Umtausch in China ist wesentlich günstiger als zu Hause. In ganz China gilt der gleiche, täglich amtlich festgesetzte Kurs. „Schwarz“ zu tauschen lohnt sich nicht - und ist zudem wegen der Gefahr, Falschgeld zu bekommen, recht gefährlich.
Mit den meisten Kreditkarten (z.B. Visa Card, Master Card) erhält man Geld an den Automaten der Banken.
Die Gebühren sind ähnlich hoch wie zu Hause. In einigen Städten soll es sogar mit der EC-Karte Geld geben.
Es gibt unterschiedliche Beschränkungen der pro Tag ausgezahlten Geldmenge an den unterschiedlichen Geldautomaten.
Gesundheit in China
In Ihrer Reiseapotheke sollten sich neben den Medikamenten, die Sie eventuell regelmäßig nehmen müssen, auch Mittel gegen Darm- und Erkältungskrankheiten sowie leichte Kopfschmerztabletten befinden. Ein Insektenschutz ist ebenfalls empfehlenswert. Manche beschäftigen eigene Ärzte, die eine Fremdsprache beherrschen, ansonsten vermitteln die einen eventuell benötigten Arzt. In den Krankenhäusern gibt es meist auf ausländische Bedürfnisse eingerichtete Abteilungen.
Bedenken Sie, daß Sie die Kosten für die Behandlung und notwendige Medikamente vor Ort bezahlen müssen, da es zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China kein Sozialversicherungsabkommen gibt.
Heben Sie die Quittungen auf, wenn Sie die Gelegenheit haben, Geld von Ihrer Versicherung zurückzubekommen.
Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
Siehe auch:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/Sicherheitshinweise.html#t6
Von der Luxusherberge bis zum low-budget-Quartier ist alles zu haben. Bedenken Sie aber, daß es immer noch einige und Herbergen gibt, die von der örtlichen Verwaltung noch keine Lizenz für die Beherbergung von Ausländern erhalten haben.
Impfungen für China
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts der BRD empfiehlt als sinnvollen Impfschutz bei Reisen in die Volksrepublik China: Immunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und Typhus sinnvoll sein, außerdem saisonbedingt und bei längerem Aufenthalt in ländlichen Gebieten die Impfung gegen Japanische Enzephalitis.
Um eine sinnvolle Malariaprophylaxe, die nur beim Besuch entsprechender Gebiete notwendig werden kann, zu gewährleisten, wird die Konsultation eines tropenmedizinischen Dienstes schon bei der Reiseplanung empfohlen.
Eine gültige Gelbfieberimpfung wird nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt.
Siehe auch:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/MedizinischeHinweise.html
Kalender
Der traditionelle chinesische Kalender ist ein astronomischer Lunisolarkalender, das heißt ein Kalender, der sowohl mit dem Sonnenzyklus (Jahr), als auch mit dem Mondzyklus (Monat) korrespondiert.
Ein reiner Mondkalender teilt das Jahr in 12 Mondzyklen ein, also die Zeit von Vollmond zu Vollmond, die etwa 29,53 Tage dauert. Damit ist ein Mondjahr nur ca. 354 Tage lang.
Dies ist natürlich mit den Jahreszeiten bzw. mit dem Sonnenjahr, das ca. 365 Tage dauert, nicht vereinbar. Deshalb wird in regelmäßigen Abständen entweder ein zusätzlicher Tag eingelegt oder sogar ein ganzer Monat, um Sonnen- und Mondkalender wieder in Einklang zu bringen.
Zwar gehen die Ursprünge dieses Kalenders auf die Berechnung von Opferkulten zurück, doch ist durch die damit verbundene, Jahrtausende lange Naturbeobachtung und die Nutzung durch die Bauern dieser Kalender ein rein landwirtschaftlicher Kalender geworden, was auch in seinem chinesischen Namen zum Ausdruck kommt.
Bis zum Sturzes der Qing-Dynastie im Jahr 1911, galt in China der „Bauernkalender“. Mit der Gründung der chinesischen Republik wurde in China der Gregorianische Kalender eingeführt.
Allerdings werden traditionelle chinesische Feiertage wie das Chinesische Neujahrsfest noch immer nach dem Mondkalender berechnet und gefeiert.
Kontaktperson
Markus Bo
Mobiltelephon: 0086-(0)13607739004
Telephon: 0086-(0)773-2853814
chinesisches Leitungswasser
Sollte nur abgekocht getrunken werden.
Es gibt aber überall im Land industriell in handliche Flaschen abgefülltes reines Trinkwasser zu kaufen.
Medizinische Hinweise
HIV / Aids wird auch in China zu einem Problem und eventuell zu einer Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.
Malaria und eine Anzahl anderer Infektions- und Tropenerkrankungen kommen hauptsächlich in den südlichen Landesteilen vor, Reisende sind aber eher selten davon betroffen.
Medikamente zur Prophylaxe gegen Malaria können je nach Region und Jahreszeit sinnvoll sein und sollten, falls Sie in derartige Gebiete reisen wollen, im Beratungsgespräch vor der Reise mit dem Facharzt individuell festgelegt werden.
Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China gibt es kein Sozialversicherungsabkommen. Das bedeutet, daß Arzt- bzw. Krankenhausrechnungen in der Regel sofort nach der Behandlung in bar bezahlt werden müssen.
Siehe auch
:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/MedizinischeHinweise.html
Kleidung
Lesen Sie bitte den folgen Artikel zum „Klima“, danach entscheiden Sie, welches die angemessene Kleidung ist.
Eine „Kleiderordnung“ gibt es nicht. Aber auch in China sagt die Kleidung viel über die Leute aus und es gibt auch hier Grenzen des guten Geschmacks. Beachten Sie, daß in „ländlichen Gegenden“ freizügige europäische Kleidung zumindest Verwunderung hervorrufen kann.
Klima
Da China im Osten des asiatischen Kontinents und am Pazifik liegt, hat es ein ausgeprägtes Monsunklima; aufgrund des großen Territoriums, seines komplizierten Reliefs und der großen Höhenunterschiede besitzt China mehrere Klimazonen, die sich (von Süden nach Norden) von der tropischen, in die subtropische, die warmgemäßigte, die gemäßigte und die kaltgemäßigte Zone entwickeln. In den Hochgebirgen gibt es Klimazonen, die deutlich von der Höhenlage abhängen. Außerdem gibt es große Gebiete mit ausgeprägtem Steppen- und Wüstenklima.
Literatur
Das Angebot an Chinaliteratur ist so unüberschaubar groß wie das Angebot an Informationen über das Land, die man im Internet finden kann. Die Zahl der Bücher in deutscher Sprache, die man in China erwerben kann, ist leider nicht so groß. Man kann sie im Allgemeinen auch nur in den großen Städten erhalten. Auf jeden Fall gibt es in China Reiseführer in Englisch zu kaufen, von denen die meisten direkt in China verlegt sind.
Maße und Gewichte in China
Offiziell wird in China zwar das metrische System benutzt, doch trifft man im Alltag immer noch die alten chinesischen Maße an. Hier nur die wichtigsten:
Chinesische Gewichte
1 liang — entspricht 50 g
1 jin — entspricht 500 g
1 gongjin — entspricht 1 kg
Chinesische Längenmaße
1 cun — entspricht 33 mm
1 chi — entspricht 333 mm
1 li — entspricht 500 m
1 gongli — entspricht 1 km
Notruf - Nummern
Feuerwehr: 119
Polizei: 110
Medizinischer Notdienst: 120
Verkehrsnotruf: 122
Wasserrettung: 12395
Bei Verlust der Bank- und Kreditkarten bieten viele in Deutschland ansässige Banken ihren Kunden neben dem Service einer eigenen Notfallnummer der Bank auch den Service eines Sperr-Notrufes ueber 0049 116 116 oder 0049 30 4050 4050 an.
Der Anrufer wird mit der Bank verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen hat.
Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Öffnungszeiten der Geschäfte in China
Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen, da es je nach Größe der Städte leichte Variationen gibt, besonders bei den Öffnungszeiten der Geschäfte.
Banken: Mo bis Fr 9-12 Uhr und 14-17 Uhr, Sa 8-11.30 Uhr;
Postämter: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-14 Uhr
Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-12 Uhr und 14-17 Uhr;
Geschäfte: Mo bis So ca. 8.30 - ca. 22 Uhr
Ortszeit in China
Da die am dichtesten besiedelten Teile Chinas zwischen dem 105. und 120. Grad östlicher Länge liegen, wurde die Beijinger Zeit bei der Gründung der Volksrepublik China als die für das Land verbindliche Normalzeit gewählt.
Als Beijinger Zeit gilt die des 120. Grades östlicher Länge, entsprechend des internationalen Normalzeitsystems, auf das man sich auf der Washingtoner Meridiankonferenz 1884 geeinigt hat.
Da sich Beijing aber auf dem 116. Grad östlicher Länge befindet, gehen die Uhren praktisch immer sechzehn Minuten vor.
In Beijing beträgt die Zeitdifferenz gegenüber der Weltzeit acht Stunden, d.h. wenn es in Beijing 20 Uhr ist, ist es in Greenwich erst mittags 12 Uhr. Der Unterschied zur MEZ beträgt 7 Stunden, wenn in Europa die Sommerzeit gilt, sind es aber nur 6 Stunden. In China gibt es keine Sommerzeit.
Das chinesische Territorium erstreckt sich vom 73. bis zum 135. Grad östlicher Länge, dementsprechend beträgt der Zeitunterschied im Land bis zu vier Stunden. Konkret sieht das dann so aus, daß man in Xinjiang und Tibet, die in den selben Zeitzonen liegen, erst um 10 Uhr Beijinger Zeit, in Wirklichkeit aber um 8 Uhr Ortszeit, zur Arbeit geht.
Post in China
Briefmarken für Postkarten oder Briefe sind in Postämtern und an den meisten Hotelrezeptionen erhältlich, dort kann man die Sendungen auch abgeben. Pakete müssen wegen der Zollprüfung im Postamt gepackt und versandt werden. Dort kann man auch die genormten und für den Auslandsversand zugelassenen Verpackungen kaufen. Beachten Sie bitte, daß nicht alle Postämter autorisiert sind, Pakete ins Ausland zu senden.
Quarantäne für Haustiere in China
Will man Tiere – z.B. seinen Hund oder seine Katze – mit nach China nehmen, sollte man sich rechtzeitig vorher an die chinesische Botschaft wenden, um die nötigen Informationen zu erhalten. Auf alle Fälle sind entsprechende Gesundheitsatteste und Impfnachweise aus dem Ursprungsland mitzubringen.
Aber auch dann unterliegen die Tiere einer mehrwöchigen Quarantäne und der Inspektion durch die zuständigen Ämter. Bitte bedenken Sie auch, daß nicht alle das Mitführen von Hunden und Katzen erlauben und es auch von Stadt zu Stadt unterschiedliche Bestimmungen zum Halten von Haustieren gibt.
Reisezeit
Da die klimatischen Bedingungen von Region zu Region sehr variieren, kann man keinen verbindlichen Ratschlag geben. Als beste Reisezeiten haben sich das Frühjahr (April-Juni) und der Herbst (September, Oktober) bewährt.
Ansonsten beachten Sie bitte unsere speziellen Hinweise bei den Reisebeschreibungen.
Restaurants
Es gibt in jeder Stadt eine Fülle unterschiedlicher Restaurants. Das Angebot reicht von exquisiten Restaurants über Garküchen am Straßenrand bis hin zu chinesischen und amerikanischen Fastfood-Ketten. Will man authentische chinesische Küche kennenlernen und sich nicht die Zeit für große Restaurants nehmen, sind die kleinen, einfachen und überfüllten (weil guten) Restaurants zu empfehlen.
In den Restaurants der größeren ißt man in der Regel sehr gut. Außerdem kennt man dort auch die unterschiedlichen, westlichen Ernährungsgewohnheiten.
Sicherheit
China ist ein sicheres Reiseland.
Besonders in den touristischen Zentren muß man sich aber dennoch vor Taschendieben in Acht nehmen. Wertsachen sollte man nicht im Hotelzimmer lassen, sondern im Safe an der Rezeption deponieren. Im Übrigen gilt auch in China: Gelegenheit macht Diebe.
Siehe auch:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/Sicherheitshinweise.html
Sicherheitsbestimmungen
Die Mitnahme von Flüssigkeiten jeder Art auf innerchinesischen Flügen und auf ausgehenden internationalen Flügen ist reglementiert.
Mitgeführte Flaschen müssen bei der Sicherheitskontrolle von einem Sicherheitsbeamten geöffnet werden, um auszuschließen, daß sich eine gefährliche Flüssigkeit im Behältnis befindet.
Es dürfen maximal zwei Flaschen zu je 500 ml im Handgepäck mitgeführt werden.
Alkoholische Getränke dürfen nicht mit an Bord genommen werden, sondern müssen mit dem Gepäck aufgegeben werden. Auch hier gilt die vorstehende Mengenbegrenzung. Allerdings darf man die anschließend in der Wartehalle gekauften alkoholischen Getränke mit an Bord nehmen.
Flüssige Arzneimittel dürfen nach Überprüfung mit an Bord genommen werden.
Die Mitnahme von Messern - auch im aufgegebenen Gepäck - ist nicht gestattet. Der Reisende sollte mit der Fluggesellschaft klären, ob Messer, die z.B. als Souvenir gekauft wurden, im Reisegepäck transportiert werden dürfen.
Andernfalls empfiehlt sich der Versand per Post, um Unannehmlichkeit beim Einchecken zu vermeiden.
Siehe auch:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/Sicherheitshinweise.html
Souvenirs
Wie Reiseleiter überall auf der Welt, so führen auch die chinesischen ihre Kunden zu Kaufhäusern voller Souvenirs oder zu Produktionsstätten mit Werksverkauf, um durch die Provision, die sie sich damit verdienen, ihr Gehalt aufzubessern.
Dagegen ist im Prinzip auch nichts einzuwenden, weil Sie dort Gelegenheit haben, Souvenirs und andere Dinge zu akzeptablen Preisen zu erstehen.
Laut unseren Absprachen mit den Agenturen vor Ort, ist aber nur der Besuch einer Verkaufseinrichtung pro Stadt erlaubt.
Die Agenturen, mit denen wir zusammenarbeiten, achten im Allgemeinen auch darauf, das alles im sinnvollen Rahmen bleibt.
Leider gibt es aber immer wieder „Schwarze Schafe“ unter den Reiseführern, die es übertreiben und damit das Besichtigungsprogramm zu kurz kommen lassen.
Diese Reiseführer bekommen aber keine Chance ein weiteres Mal für unsere Kunden eingesetzt zu werden.
Viele dieser Einrichtungen geben einen guten Einblick in die Herstellung landestypischer Produkte und sind deshalb durchaus besuchenswert.
Im Allgemeinen liegen diese auf dem Weg und beeinflussen den Ablauf der Reise nicht.
Seien Sie auch aufmerksam, wenn das Mittagessen mit der Absicht in die Länge gezogen wird, Sie im angeschlossenen Geschäft länger als notwendig einkaufen zu lassen oder wenn Ihnen dubiose „Kunstakademien“ und „Institute für chinesische Medizin“ empfohlen werden.
Der Sinn und Nutzen Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) liegen nicht in einem einmaligen kurzen Besuch derartiger Einrichtungen.
Typische Souvenirs sind Kalligraphien, Rollbilder, Cloisonné, Keramik, Schmuck (vor allem Jade und verwandte Minerale), Lackarbeiten, kleine von innen bemalte Glasflaschen, Seide, Seidenstickereien, Textilien und Teppiche.
Die Ausfuhr von Antiquitäten ist strengen Regelungen unterworfen, unterteilt nach Art und Bedeutung der Kulturgüter.
So dürfen Münzen aus der Zeit vor 1949 überhaupt nicht mehr ausgeführt werden, die meisten Antiquitäten nur, wenn sie das rote Siegel des chinesischen Kulturamtes tragen.
Nicht wenige Touristen erleben bei ihrer Rückkehr eine böse Überraschung, wenn das Erinnerungsstück vom Zoll beschlagnahmt wird oder sogar Strafen folgen.
Auch wenn ein exotisches Souvenir noch so sehr durch seine Besonderheit und Einzigartigkeit beeindruckt - viele Tier- und Pflanzenarten, aus denen derartige Souvenirs hergestellt werden, sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht.
Diese Souvenirs unterliegen strengen Einfuhrbestimmungen.
Bitte tragen Sie nicht zum illegalen und schädlichen Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen oder Produkten aus diesen bei.
Strafrechtliche Vorschriften in China
Die Einfuhr und der Besitz schon relativ geringer Mengen von Drogen können zu hohen Freiheitsstrafen oder sogar zur Todesstrafe führen.
Reisende werden deshalb vor der Mitnahme von Gegenständen unbekannten Inhalts für Dritte dringend gewarnt.
Sprache und Schrift in China
Die Amtssprache ist Chinesisch (Hanyu) in der Form Putonghua, in Europa auch unter dem Namen Mandarin bekannt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Dialekte der chinesischen Sprache mit zum Teil beträchtlichen Unterschieden in der Lautung.
Am bekanntesten ist wohl der Dialekt Guangdonghua, in Europa bekannt unter dem Namen Kantonesisch.
Neben dem Chinesischen existieren auch noch die Sprachen nationaler Minderheiten.
In der Volksrepublik China wird Chinesisch vorwiegend mit den vereinfachten chinesischen Schriftzeichen geschrieben. Aus buchkünstlerischen und zu Werbezwecken werden aber wieder vermehrt die ursprünglichen komplexeren Zeichen verwendet.
Zur Phonetischen Umschrift wird heute das Hanyu Pinyin genannte System verwendet, das mit lateinischen Buchstaben geschrieben wird. Auch international löst dieses System immer mehr das mißverstandene und damit in der Aussprache falsch verwendete System von Wade und Giles ab.
Stromspannung
220 Volt Wechselstrom. Da die Steckdosen nicht dem deutschen Standard entsprechen, empfiehlt es sich, einen Mehrfachadapter (»Weltstecker«) dabei zu haben.
Taxifahrt
Wenn Sie privat reisen und von keinem Reiseführer am Flugplatz abgeholt werden, empfiehlt es sich, mit dem Flughafenbus in die Stadt zu fahren, da Taxifahrer von Ortsunkundigen (auch Chinesen) außerhalb von geschlossenen Ortschaften einen Preis auf Verhandlungsbasis verlangen.
Außerdem versuchen Schwarztaxis und deren Schlepper Touristen vor den draußen wartenden regulären Taxis abzufangen und zu überteuerten Preisen in die Stadt zu fahren.
In der Stadt wird in der Regel das Taxameter verwendet.
Da die Mehrheit der Taxifahrer keine Fremdsprachen spricht, empfehlen wir Ihnen, diesen einen Zettel mit der chinesisch geschriebenen Adresse zu geben.
Die Rezeptionisten Ihres und Ihre Reiseführer werden Ihnen beim Aufschreiben der Adresse gerne behilflich sein. Ansonsten senden wir Ihnen mit den Reiseunterlagen auch eine chinesisch geschriebene Adresse Ihres , die Sie sich ausdrucken können.
Der Grundpreis und der Preis für jeden weiteren Kilometer den man für eine Taxifahrt bezahlen muß, stehen am Fenster der Seitentür der Taxis. Sie variieren von Autotyp zu Autotyp und von Stadt zu Stadt.
Wie überall auf der Welt gibt es auch in China „Schwarze Schafe“ unter den Taxifahrern, die ansonsten aber sehr freundlich und zuvorkommend sind.
Telefonieren in China
In guten Hotels kann man nationale und internationale Telefongespräche per Direktwahl führen. Diese sind dort aber recht teurer.
Wesentlich billiger ist es in öffentlichen Telefonzentralen, in denen man bar bezahlen kann.
Entgegen allen anders lautenden Behauptungen können in Europa gekaufte Handys in China mit einer chinesischen Sim-Karte benutzt werden. Umgekehrt geht es manchmal nicht.
Der Standard, der für digitale Mobilfunknetze in China verwendet wird ist GSM 900 [Global System for Mobile Communications] der gleiche, der auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich verwendet wird.
Derzeit gibt es Roamingverträge von T-Mobile, E- Plus, O2 und Vodafone mit den wichtigsten Anbietern in China.
Tibet
Ausländische Touristen benötigen zur Zeit noch eine Erlaubnis, um nach Tibet reisen zu dürfen, die Ihnen aber vom Reiseveranstalter problemlos besorgt wird.
Dafür benötigen wir eine Kopie Ihres Reisepasses und des Visums für China, die Sie uns per Fax oder Mail zusenden.
Trinkgeld
Wie überall auf der Welt, kalkulieren auch in China die lokalen Agenturen, die die Reiseführer und das Servicepersonal in den einzelnen Städten bereitstellen, die Trinkgelder die ihre Angestellten erhalten, als festen Bestandteil des Lohnes ein.
Das ist das in der Tourismusbranche weltweit verbreitete us - amerikanische System. Deshalb sind die Reiseführer, Busfahrer, Kofferträger und anderes Servicepersonal im Allgemeinen auch auf die Trinkgelder angewiesen.
Im Reisepreis ist somit nur ein Teil des Lohnes für die Busfahrer und die Reiseführer enthalten.
Da Busfahrer und Reiseführer saisonabhängig beschäftigt sind, ist die unten empfohlene Höhe der "Trinkgelder" nicht übertrieben hoch.
Dieses System hat aber auch einen Vorteil für die Kunden. Um ein gutes "Trinkgeld" zu bekommen, müssen sich Busfahrer und Reiseführer bemühen den Kunden einen guten Service zu liefern.
Sollten sie keinen guten Service liefern, können Sie das "Trinkgeld" entsprechend reduzieren und damit Einfluß auf das Verhalten der Busfahrer und Reiseführer nehmen.
Wenn Sie spezielle Wünsche oder Abneigungen haben, sollten Sie das den Reiseführern bei Beginn der Tour sagen. Wenn diese das nicht berücksichtigen, wirkt sich das auf ihr "Trinkgeld" aus.
Auf Grund unserer langjährigen Erfahrungen können wir Ihnen folgendes empfehlen:
Gruppenreisende ( mehr als 10 Personen):
Etwa einen Euro pro Tag und pro Teilnehmer für den Busfahrer und zwei Euro für den lokalen Reiseführer, für den Kofferträger im Hotel ebenfalls etwa einen Euro. In Restaurants sind Trinkgelder von etwa 10 Prozent der Rechnung angemessen.
Einzelreisende ( 1-10 Personen):
Etwa 10 Euro in Summe fuer den Busfahrer, und 15 Euro in Summe fuer den Reisefuehrer pro Tag, für den Kofferträger im Hotel ebenfalls etwa einen Euro. In Restaurants sind Trinkgelder von etwa 10 Prozent der Rechnung angemessen.
An Hand dieser Richtlinie können Sie das Trinkgeld, das Sie dem ständigen Reiseleiter geben wollen, abschätzen. In allen Fällen sollte aber nicht außer Acht gelassen werden, daß die Leistung die Höhe des Trinkgeldes bestimmt.
Umweltschutz und Tourismus in China
Gebirge waren schon immer wegen ihrer Abgeschiedenheit Rückzugs- und Schutzgebiete von Tieren und Pflanzen. Mit der Öffnung und der ökonomischen Entwicklung Chinas sowie der gebirgigen Westprovinzen und der gleichzeitigen Entwicklung des Tourismus, entsteht ein neuer, verstärkter Druck auf die Natur. Das kann natürlich nicht heißen, daß man diese Gebiete weiterhin von der Außenwelt abschließen sollte, aber es muß heißen, daß wir sorgsam mit der Umwelt verfahren.
Wo es keine Käufer für Pflanzen, Tiere und Felle gibt, gibt es folgerichtig auch keine Jäger und Sammler, die diese zum Verkauf anbieten.
So können diese wundervollen Landschaften mit ihren tiefen Tälern, schneebedeckten Bergen, Feuchtbiotopen, dichten Wäldern und seltenen Pflanzen und Tieren, weiterhin für uns alle erhalten bleiben.
Verkehr in China
In China gibt es Rechtsverkehr wie in Deutschland. Leider ist der etwas „heftiger“ als Sie es gewöhnt sind. Also, immer „Augen auf im Straßenverkehr“. Dann wird es schon gehen.
Ansonsten machen Sie es wie die Chinesen, nach dem Motto: „Vereint sind wir stark und bremsen sogar Busse aus.“ Wenn Sie die verkehrsreiche Straße überqueren wollen und es keine Ampeln, Unterführungen oder Brücken in der Nähe gibt, schließen Sie sich einfach der Menge an, und Sie werden sicher auf die andere Seite kommen.
Visum (siehe: Einreisebestimmungen)
Vogelgrippe
Die Vogelgrippe ist eine Viruskrankheit, die Wildvögel, Ziervögel und Geflügel in Tierhaltung, hier vor allem Hühner und Puten, befällt. Seit Ende 2003 breitet sich die Vogelgrippe, ursprünglich ausgehend von Asien, zunehmend aus.
Mittlerweile wurde das Virus H5N1 auch in zahlreichen europäischen Ländern (darunter auch Deutschland) sowie in Afrika nachgewiesen. Mit einer weiteren Verbreitung der Seuche ist zu rechnen. Die Übertragung vom Tier auf den Menschen kam bisher fast ausschließlich bei engem Kontakt zu infizierten Tieren vor.
Reisen in betroffene Länder werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt, unter Berücksichtigung der unten genannten Empfehlungen, als unbedenklich angesehen.
Der Kontakt mit lebendem oder totem Geflügel sollte jedoch vermieden werden.
Kein Besuch von Vogel- oder Geflügelmärkten.
Das Mitbringen von Vogelprodukten (einschließlich Federn) aus betroffenen Ländern in die EU ist verboten.
Der Verzehr von Geflügelfleisch oder Eiern ist nach derzeitigem Wissensstand unbedenklich, wenn diese gut gekocht sind.
Die wichtigste Vorbeugemaßnahme besteht im Meiden von lebendem oder totem Geflügel, d.h. Verzicht auf Besuch von Vogel- oder Geflügelmärkten. Das Virus wird durch Erhitzen bei 70°C abgetötet. Diese Temperatur muß beim Kochen oder Braten im Innern des Fleisches oder des Eies erreicht werden. Nach heutigem Wissensstand ist der Verzehr von so zubereiteten Geflügelgerichten und Eiern unbedenklich. Die Möglichkeit einer Übertragung durch rohe Geflügel- oder Eierspeisen wird vermutet. Sofern nicht gänzlich auf Geflügelgerichte verzichtet wird, sind bei der Zubereitung bestimmte Hygienemaßnahmen zu beachten. Generell wird bei Aufenthalt in Gegenden mit Vogelgrippe als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Händehygiene mit Wasser und Seife empfohlen.
Weitere Informationen zur Vogelgrippe finden Sie in den Merkblättern des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland.
Siehe auch:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/MedizinischeHinweise.html
Zeitschriften und Zeitungen
An den Kiosken einiger großer erhält man Magazine wie "Spiegel", "Times" oder "Newsweek" und auch ausländische Tageszeitungen.
Ferner gibt es dort die in Hongkong gedruckten Blätter wie "Asian Wall Street Journal" und "International Herald Tribune". In vielen international besuchten liegt die englischsprachige und in Beijing herausgegebene Tageszeitung „China Daily“, zumeist kostenlos, aus.
Zoll
Einfuhr
Auch für China gelten bestimmt Höchstmengen für Gegenstände und Verbrauchsgüter, die man zum persönlichen Bedarf zollfrei einführen darf:
1 Fotoapparat und eine entsprechende Menge an Filmen,
1 Videokamera, und eine entsprechende Menge an Leerkassetten,
1 Radio,
1 Kassettenrecorder oder anderes Tonbandgerät,
1 Laptop,
1 Fernglas,
Andere Wertgegenstände sollten beim Zoll deklariert werden, damit sie auch wieder ausgeführt werden können.
Zollfrei eingeführt werden dürfen für den persönlichen Verbrauch darüber hinaus:
400 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 g Tabak;
2 Flaschen Spirituosen, jeweils maximal 0,75 Liter,
eine "angemessene Menge" Parfüm oder Eau-de-Toilette.
Einfuhrverbot nach China
Bestimmte Dinge dürfen auch nach China nicht eingeführt werden. Dazu gehören unter anderem:
Drogen und Betäubungsmittel,
Sprengstoffe, Waffen, Munition;
Radio-Sendegeräte und Teile, um Rundfunksender zu bauen,
Filme, Audioaufnahmen, Bücher und andere Druckschriften, die in China verboten sind.
Ausfuhr in China
Die Ausfuhr von Antiquitäten ist strengen Regelungen unterworfen, unterteilt nach Art und Bedeutung der Kunstgegenstände. So dürfen Münzen aus der Zeit vor 1949 überhaupt nicht mehr ausgeführt werden, die meisten Antiquitäten nur, wenn sie das rote Siegel des chinesischen Kulturamtes tragen.
Bitte beachten Sie auch die Hinweise unter Geld und Sicherheitsbestimmungen
Zusatzbetten
Bitte beachten Sie, daß Zusatzbetten nur Klappbetten sind und damit kürzer und schmaler als ein gewöhnliches Bett.
Alle Informationen wurden nach umfangreicher Recherche niedergeschrieben und stellen die Kenntnis zum aktuellen Zeitpunkt (01/2008) dar. Wir möchten aber darauf hinweisen, daß sich Bestimmungen verändern können und wir keine Haftung für die Vollständigkeit der Informationen übernehmen.
Da die klimatischen Bedingungen von Region zu Region sehr variieren, kann man keinen verbindlichen Ratschlag geben. Als beste Reisezeiten haben sich das Frühjahr (April-Juni) und der Herbst (September, Oktober) bewährt.
Ansonsten beachten Sie bitte unsere speziellen Hinweise bei den Reisebeschreibungen.
Restaurants
Es gibt in jeder Stadt eine Fülle unterschiedlicher Restaurants. Das Angebot reicht von exquisiten Restaurants über Garküchen am Straßenrand bis hin zu chinesischen und amerikanischen Fastfood-Ketten. Will man authentische chinesische Küche kennenlernen und sich nicht die Zeit für große Restaurants nehmen, sind die kleinen, einfachen und überfüllten (weil guten) Restaurants zu empfehlen.
In den Restaurants der größeren ißt man in der Regel sehr gut. Außerdem kennt man dort auch die unterschiedlichen, westlichen Ernährungsgewohnheiten.
Sicherheit
China ist ein sicheres Reiseland.
Besonders in den touristischen Zentren muß man sich aber dennoch vor Taschendieben in Acht nehmen. Wertsachen sollte man nicht im Hotelzimmer lassen, sondern im Safe an der Rezeption deponieren. Im Übrigen gilt auch in China: Gelegenheit macht Diebe.
Siehe auch:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/Sicherheitshinweise.html
Sicherheitsbestimmungen
Die Mitnahme von Flüssigkeiten jeder Art auf innerchinesischen Flügen und auf ausgehenden internationalen Flügen ist reglementiert.
Mitgeführte Flaschen müssen bei der Sicherheitskontrolle von einem Sicherheitsbeamten geöffnet werden, um auszuschließen, daß sich eine gefährliche Flüssigkeit im Behältnis befindet.
Es dürfen maximal zwei Flaschen zu je 500 ml im Handgepäck mitgeführt werden.
Alkoholische Getränke dürfen nicht mit an Bord genommen werden, sondern müssen mit dem Gepäck aufgegeben werden. Auch hier gilt die vorstehende Mengenbegrenzung. Allerdings darf man die anschließend in der Wartehalle gekauften alkoholischen Getränke mit an Bord nehmen.
Flüssige Arzneimittel dürfen nach Überprüfung mit an Bord genommen werden.
Die Mitnahme von Messern - auch im aufgegebenen Gepäck - ist nicht gestattet. Der Reisende sollte mit der Fluggesellschaft klären, ob Messer, die z.B. als Souvenir gekauft wurden, im Reisegepäck transportiert werden dürfen.
Andernfalls empfiehlt sich der Versand per Post, um Unannehmlichkeit beim Einchecken zu vermeiden.
Siehe auch:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/Sicherheitshinweise.html
Souvenirs
Wie Reiseleiter überall auf der Welt, so führen auch die chinesischen ihre Kunden zu Kaufhäusern voller Souvenirs oder zu Produktionsstätten mit Werksverkauf, um durch die Provision, die sie sich damit verdienen, ihr Gehalt aufzubessern.
Dagegen ist im Prinzip auch nichts einzuwenden, weil Sie dort Gelegenheit haben, Souvenirs und andere Dinge zu akzeptablen Preisen zu erstehen.
Laut unseren Absprachen mit den Agenturen vor Ort, ist aber nur der Besuch einer Verkaufseinrichtung pro Stadt erlaubt.
Die Agenturen, mit denen wir zusammenarbeiten, achten im Allgemeinen auch darauf, das alles im sinnvollen Rahmen bleibt.
Leider gibt es aber immer wieder „Schwarze Schafe“ unter den Reiseführern, die es übertreiben und damit das Besichtigungsprogramm zu kurz kommen lassen.
Diese Reiseführer bekommen aber keine Chance ein weiteres Mal für unsere Kunden eingesetzt zu werden.
Viele dieser Einrichtungen geben einen guten Einblick in die Herstellung landestypischer Produkte und sind deshalb durchaus besuchenswert.
Im Allgemeinen liegen diese auf dem Weg und beeinflussen den Ablauf der Reise nicht.
Seien Sie auch aufmerksam, wenn das Mittagessen mit der Absicht in die Länge gezogen wird, Sie im angeschlossenen Geschäft länger als notwendig einkaufen zu lassen oder wenn Ihnen dubiose „Kunstakademien“ und „Institute für chinesische Medizin“ empfohlen werden.
Der Sinn und Nutzen Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) liegen nicht in einem einmaligen kurzen Besuch derartiger Einrichtungen.
Typische Souvenirs sind Kalligraphien, Rollbilder, Cloisonné, Keramik, Schmuck (vor allem Jade und verwandte Minerale), Lackarbeiten, kleine von innen bemalte Glasflaschen, Seide, Seidenstickereien, Textilien und Teppiche.
Die Ausfuhr von Antiquitäten ist strengen Regelungen unterworfen, unterteilt nach Art und Bedeutung der Kulturgüter.
So dürfen Münzen aus der Zeit vor 1949 überhaupt nicht mehr ausgeführt werden, die meisten Antiquitäten nur, wenn sie das rote Siegel des chinesischen Kulturamtes tragen.
Nicht wenige Touristen erleben bei ihrer Rückkehr eine böse Überraschung, wenn das Erinnerungsstück vom Zoll beschlagnahmt wird oder sogar Strafen folgen.
Auch wenn ein exotisches Souvenir noch so sehr durch seine Besonderheit und Einzigartigkeit beeindruckt - viele Tier- und Pflanzenarten, aus denen derartige Souvenirs hergestellt werden, sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht.
Diese Souvenirs unterliegen strengen Einfuhrbestimmungen.
Bitte tragen Sie nicht zum illegalen und schädlichen Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen oder Produkten aus diesen bei.
Strafrechtliche Vorschriften in China
Die Einfuhr und der Besitz schon relativ geringer Mengen von Drogen können zu hohen Freiheitsstrafen oder sogar zur Todesstrafe führen.
Reisende werden deshalb vor der Mitnahme von Gegenständen unbekannten Inhalts für Dritte dringend gewarnt.
Sprache und Schrift in China
Die Amtssprache ist Chinesisch (Hanyu) in der Form Putonghua, in Europa auch unter dem Namen Mandarin bekannt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Dialekte der chinesischen Sprache mit zum Teil beträchtlichen Unterschieden in der Lautung.
Am bekanntesten ist wohl der Dialekt Guangdonghua, in Europa bekannt unter dem Namen Kantonesisch.
Neben dem Chinesischen existieren auch noch die Sprachen nationaler Minderheiten.
In der Volksrepublik China wird Chinesisch vorwiegend mit den vereinfachten chinesischen Schriftzeichen geschrieben. Aus buchkünstlerischen und zu Werbezwecken werden aber wieder vermehrt die ursprünglichen komplexeren Zeichen verwendet.
Zur Phonetischen Umschrift wird heute das Hanyu Pinyin genannte System verwendet, das mit lateinischen Buchstaben geschrieben wird. Auch international löst dieses System immer mehr das mißverstandene und damit in der Aussprache falsch verwendete System von Wade und Giles ab.
Stromspannung
220 Volt Wechselstrom. Da die Steckdosen nicht dem deutschen Standard entsprechen, empfiehlt es sich, einen Mehrfachadapter (»Weltstecker«) dabei zu haben.
Taxifahrt
Wenn Sie privat reisen und von keinem Reiseführer am Flugplatz abgeholt werden, empfiehlt es sich, mit dem Flughafenbus in die Stadt zu fahren, da Taxifahrer von Ortsunkundigen (auch Chinesen) außerhalb von geschlossenen Ortschaften einen Preis auf Verhandlungsbasis verlangen.
Außerdem versuchen Schwarztaxis und deren Schlepper Touristen vor den draußen wartenden regulären Taxis abzufangen und zu überteuerten Preisen in die Stadt zu fahren.
In der Stadt wird in der Regel das Taxameter verwendet.
Da die Mehrheit der Taxifahrer keine Fremdsprachen spricht, empfehlen wir Ihnen, diesen einen Zettel mit der chinesisch geschriebenen Adresse zu geben.
Die Rezeptionisten Ihres und Ihre Reiseführer werden Ihnen beim Aufschreiben der Adresse gerne behilflich sein. Ansonsten senden wir Ihnen mit den Reiseunterlagen auch eine chinesisch geschriebene Adresse Ihres , die Sie sich ausdrucken können.
Der Grundpreis und der Preis für jeden weiteren Kilometer den man für eine Taxifahrt bezahlen muß, stehen am Fenster der Seitentür der Taxis. Sie variieren von Autotyp zu Autotyp und von Stadt zu Stadt.
Wie überall auf der Welt gibt es auch in China „Schwarze Schafe“ unter den Taxifahrern, die ansonsten aber sehr freundlich und zuvorkommend sind.
Telefonieren in China
In guten Hotels kann man nationale und internationale Telefongespräche per Direktwahl führen. Diese sind dort aber recht teurer.
Wesentlich billiger ist es in öffentlichen Telefonzentralen, in denen man bar bezahlen kann.
Entgegen allen anders lautenden Behauptungen können in Europa gekaufte Handys in China mit einer chinesischen Sim-Karte benutzt werden. Umgekehrt geht es manchmal nicht.
Der Standard, der für digitale Mobilfunknetze in China verwendet wird ist GSM 900 [Global System for Mobile Communications] der gleiche, der auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich verwendet wird.
Derzeit gibt es Roamingverträge von T-Mobile, E- Plus, O2 und Vodafone mit den wichtigsten Anbietern in China.
Tibet
Ausländische Touristen benötigen zur Zeit noch eine Erlaubnis, um nach Tibet reisen zu dürfen, die Ihnen aber vom Reiseveranstalter problemlos besorgt wird.
Dafür benötigen wir eine Kopie Ihres Reisepasses und des Visums für China, die Sie uns per Fax oder Mail zusenden.
Trinkgeld
Wie überall auf der Welt, kalkulieren auch in China die lokalen Agenturen, die die Reiseführer und das Servicepersonal in den einzelnen Städten bereitstellen, die Trinkgelder die ihre Angestellten erhalten, als festen Bestandteil des Lohnes ein.
Das ist das in der Tourismusbranche weltweit verbreitete us - amerikanische System. Deshalb sind die Reiseführer, Busfahrer, Kofferträger und anderes Servicepersonal im Allgemeinen auch auf die Trinkgelder angewiesen.
Im Reisepreis ist somit nur ein Teil des Lohnes für die Busfahrer und die Reiseführer enthalten.
Da Busfahrer und Reiseführer saisonabhängig beschäftigt sind, ist die unten empfohlene Höhe der "Trinkgelder" nicht übertrieben hoch.
Dieses System hat aber auch einen Vorteil für die Kunden. Um ein gutes "Trinkgeld" zu bekommen, müssen sich Busfahrer und Reiseführer bemühen den Kunden einen guten Service zu liefern.
Sollten sie keinen guten Service liefern, können Sie das "Trinkgeld" entsprechend reduzieren und damit Einfluß auf das Verhalten der Busfahrer und Reiseführer nehmen.
Wenn Sie spezielle Wünsche oder Abneigungen haben, sollten Sie das den Reiseführern bei Beginn der Tour sagen. Wenn diese das nicht berücksichtigen, wirkt sich das auf ihr "Trinkgeld" aus.
Auf Grund unserer langjährigen Erfahrungen können wir Ihnen folgendes empfehlen:
Gruppenreisende ( mehr als 10 Personen):
Etwa einen Euro pro Tag und pro Teilnehmer für den Busfahrer und zwei Euro für den lokalen Reiseführer, für den Kofferträger im Hotel ebenfalls etwa einen Euro. In Restaurants sind Trinkgelder von etwa 10 Prozent der Rechnung angemessen.
Einzelreisende ( 1-10 Personen):
Etwa 10 Euro in Summe fuer den Busfahrer, und 15 Euro in Summe fuer den Reisefuehrer pro Tag, für den Kofferträger im Hotel ebenfalls etwa einen Euro. In Restaurants sind Trinkgelder von etwa 10 Prozent der Rechnung angemessen.
An Hand dieser Richtlinie können Sie das Trinkgeld, das Sie dem ständigen Reiseleiter geben wollen, abschätzen. In allen Fällen sollte aber nicht außer Acht gelassen werden, daß die Leistung die Höhe des Trinkgeldes bestimmt.
Umweltschutz und Tourismus in China
Gebirge waren schon immer wegen ihrer Abgeschiedenheit Rückzugs- und Schutzgebiete von Tieren und Pflanzen. Mit der Öffnung und der ökonomischen Entwicklung Chinas sowie der gebirgigen Westprovinzen und der gleichzeitigen Entwicklung des Tourismus, entsteht ein neuer, verstärkter Druck auf die Natur. Das kann natürlich nicht heißen, daß man diese Gebiete weiterhin von der Außenwelt abschließen sollte, aber es muß heißen, daß wir sorgsam mit der Umwelt verfahren.
Wo es keine Käufer für Pflanzen, Tiere und Felle gibt, gibt es folgerichtig auch keine Jäger und Sammler, die diese zum Verkauf anbieten.
So können diese wundervollen Landschaften mit ihren tiefen Tälern, schneebedeckten Bergen, Feuchtbiotopen, dichten Wäldern und seltenen Pflanzen und Tieren, weiterhin für uns alle erhalten bleiben.
Verkehr in China
In China gibt es Rechtsverkehr wie in Deutschland. Leider ist der etwas „heftiger“ als Sie es gewöhnt sind. Also, immer „Augen auf im Straßenverkehr“. Dann wird es schon gehen.
Ansonsten machen Sie es wie die Chinesen, nach dem Motto: „Vereint sind wir stark und bremsen sogar Busse aus.“ Wenn Sie die verkehrsreiche Straße überqueren wollen und es keine Ampeln, Unterführungen oder Brücken in der Nähe gibt, schließen Sie sich einfach der Menge an, und Sie werden sicher auf die andere Seite kommen.
Visum (siehe: Einreisebestimmungen)
Vogelgrippe
Die Vogelgrippe ist eine Viruskrankheit, die Wildvögel, Ziervögel und Geflügel in Tierhaltung, hier vor allem Hühner und Puten, befällt. Seit Ende 2003 breitet sich die Vogelgrippe, ursprünglich ausgehend von Asien, zunehmend aus.
Mittlerweile wurde das Virus H5N1 auch in zahlreichen europäischen Ländern (darunter auch Deutschland) sowie in Afrika nachgewiesen. Mit einer weiteren Verbreitung der Seuche ist zu rechnen. Die Übertragung vom Tier auf den Menschen kam bisher fast ausschließlich bei engem Kontakt zu infizierten Tieren vor.
Reisen in betroffene Länder werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt, unter Berücksichtigung der unten genannten Empfehlungen, als unbedenklich angesehen.
Der Kontakt mit lebendem oder totem Geflügel sollte jedoch vermieden werden.
Kein Besuch von Vogel- oder Geflügelmärkten.
Das Mitbringen von Vogelprodukten (einschließlich Federn) aus betroffenen Ländern in die EU ist verboten.
Der Verzehr von Geflügelfleisch oder Eiern ist nach derzeitigem Wissensstand unbedenklich, wenn diese gut gekocht sind.
Die wichtigste Vorbeugemaßnahme besteht im Meiden von lebendem oder totem Geflügel, d.h. Verzicht auf Besuch von Vogel- oder Geflügelmärkten. Das Virus wird durch Erhitzen bei 70°C abgetötet. Diese Temperatur muß beim Kochen oder Braten im Innern des Fleisches oder des Eies erreicht werden. Nach heutigem Wissensstand ist der Verzehr von so zubereiteten Geflügelgerichten und Eiern unbedenklich. Die Möglichkeit einer Übertragung durch rohe Geflügel- oder Eierspeisen wird vermutet. Sofern nicht gänzlich auf Geflügelgerichte verzichtet wird, sind bei der Zubereitung bestimmte Hygienemaßnahmen zu beachten. Generell wird bei Aufenthalt in Gegenden mit Vogelgrippe als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Händehygiene mit Wasser und Seife empfohlen.
Weitere Informationen zur Vogelgrippe finden Sie in den Merkblättern des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland.
Siehe auch:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/MedizinischeHinweise.html
Zeitschriften und Zeitungen
An den Kiosken einiger großer erhält man Magazine wie "Spiegel", "Times" oder "Newsweek" und auch ausländische Tageszeitungen.
Ferner gibt es dort die in Hongkong gedruckten Blätter wie "Asian Wall Street Journal" und "International Herald Tribune". In vielen international besuchten liegt die englischsprachige und in Beijing herausgegebene Tageszeitung „China Daily“, zumeist kostenlos, aus.
Zoll
Einfuhr
Auch für China gelten bestimmt Höchstmengen für Gegenstände und Verbrauchsgüter, die man zum persönlichen Bedarf zollfrei einführen darf:
1 Fotoapparat und eine entsprechende Menge an Filmen,
1 Videokamera, und eine entsprechende Menge an Leerkassetten,
1 Radio,
1 Kassettenrecorder oder anderes Tonbandgerät,
1 Laptop,
1 Fernglas,
Andere Wertgegenstände sollten beim Zoll deklariert werden, damit sie auch wieder ausgeführt werden können.
Zollfrei eingeführt werden dürfen für den persönlichen Verbrauch darüber hinaus:
400 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 g Tabak;
2 Flaschen Spirituosen, jeweils maximal 0,75 Liter,
eine "angemessene Menge" Parfüm oder Eau-de-Toilette.
Einfuhrverbot nach China
Bestimmte Dinge dürfen auch nach China nicht eingeführt werden. Dazu gehören unter anderem:
Drogen und Betäubungsmittel,
Sprengstoffe, Waffen, Munition;
Radio-Sendegeräte und Teile, um Rundfunksender zu bauen,
Filme, Audioaufnahmen, Bücher und andere Druckschriften, die in China verboten sind.
Ausfuhr in China
Die Ausfuhr von Antiquitäten ist strengen Regelungen unterworfen, unterteilt nach Art und Bedeutung der Kunstgegenstände. So dürfen Münzen aus der Zeit vor 1949 überhaupt nicht mehr ausgeführt werden, die meisten Antiquitäten nur, wenn sie das rote Siegel des chinesischen Kulturamtes tragen.
Bitte beachten Sie auch die Hinweise unter Geld und Sicherheitsbestimmungen
Zusatzbetten
Bitte beachten Sie, daß Zusatzbetten nur Klappbetten sind und damit kürzer und schmaler als ein gewöhnliches Bett.
Alle Informationen wurden nach umfangreicher Recherche niedergeschrieben und stellen die Kenntnis zum aktuellen Zeitpunkt (01/2008) dar. Wir möchten aber darauf hinweisen, daß sich Bestimmungen verändern können und wir keine Haftung für die Vollständigkeit der Informationen übernehmen.
