Ägypten Kairo Pyramiden von Gizeh
Die Pyramiden von Gizeh sind mit einem beeindruckenden Alter von über 4500 Jahren das älteste Weltwunder der Antike und gleichzeitig auch das Einzige das die Jahrtausende überdauert hat. Sie befinden sich auf einem Felsplateau am Rande Kairos und der Wüste, am Stadtrand von Gizeh. Das ganze Areal befindet sich auf der westlichen Seite des Nils, aber in einiger Entfernung von diesem, weshalb es in der Wüste liegt.Sie stehen seit Jahrtausenden für das Reich der ägyptischen Pharaonen und werden von den Ägyptern „ die Heiligtümer „ genannt. Entstanden sind die drei großen Pyramiden in der 4. Dynastie von den Königen Cheops, Chepren und Mykerinos in der Zeit von etwa 2600 bis 2500 v. Chr. Sie wurden auf einem rund 1000 mal 2000 m großen Kalksteinplateau errichtet, wobei mit dem Bau der Pyramiden Nebenpyramiden, Tempelanlagen, Gräberfelder und Arbeiterdörfer entstanden.
Die Pyramide des Cheops
Die größte und älteste Pyramide ist die des Pharao Cheops. Die Cheops-Pyramide war ursprünglich 146 m hoch durch die Einflüsse des Wetters über mehr als 4 Jahrtausende hat sie heute allerdings nur noch eine Höhe von 138 Meter., Sie wurde aus über 3 Millionen Steinblöcken errichtet und war früher komplett mit Kalksteinplatten verkleidet. Im Inneren befindet die "Große Galerie".Das Innere der Pyramide bildet die "Königskammer" des Pharao Cheops.
Die Pyramide des Chephren
Die mittlere der drei Pyramiden ist die des Pharao Chephren. Er regierte von etwa 2558 bis 2532 v. Chr. Die Chephren-Pyramide war ursprünglich 143,5 m hoch (heute: 136,4 m). Dass sie trotzdem höher als die Cheops-Pyramide erscheint, liegt vor allem an dem steileren Neigungswinkel und an dem etwa 10 m höher gelegenen Standort.
Die Pyramide des Mykerionos
Die kleinste der drei Pyramiden ist die des Pharao Mykerinos. Er regierte von etwa 2532 bis 2503 v. Chr. Die Mykerinos-Pyramide war ursprünglich 65 m hoch, womit sie nicht mal halb so hoch wie die beiden anderen Pyramiden ist Sie ist die Grabstädte von Pharao Mykerinos.
** Die Pyramiden von Gizeh wurden 1979 als Kulturdenkmal von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen.
Die Pyramiden von Dahschur
etwa 26 km südlich von Kairo am Westufer des Nils. befindet sich am linken Nilufer das ausgedehnte Pyramidenfeld von Dahschur. Sehr gut erhalten ist die Rote Pyramide: Den Namen verdankt sie der rötlichen Färbung des Gesteins, aus dem sie unter Pharao Snofru während der 4. Dynastie erbaut wurde. Sie war ursprünglich verkleidet und ist die dritthöchste der ägyptischen Pyramiden. Südlich der Roten Pyramide befindet sich die berühmte Knickpyramide. Ein auf halber Höhe abknickender Neigungswinkel gab der Pyramide ihren Namen. Desweitern finden sich in Dahschur die Schwarze Pyramide von Sesostris III, eine ca. 30 m hohe Pyramide aus schwarzen Nilschlammziegeln, die stark verfallene Weiße Pyramide von Amenemhet II sowie die Pyramide von Amenemhet III.
Die Pyramide des Amenemhet I und die Pyramide von Sesostris I
Die zwei Pyramiden von Lischt, die Pyramide des Amenemhet I und die Pyramide von Sesostris I, liegen etwa 1,5 km auseinander und sind beide stark beschädigt. Sie wirken heute wie zwei ca. 20 m hohe Sandhügel.
Die Pyramide von Medum
Ca. 60 km südlich von Kairo befindet sich die in der 3. Dynastie erbaute Pyramide von Medum. Die ursprünglichen Stufen waren seitlich aufgefüllt und glatt verkleidet worden. Später wurde sie entweder durch Steinklau oder durch das Abrutschen der Verkleidung, wahrscheinlich aber durch beides, wieder zur Stufen-Pyramide.
Sehenswürdigkeiten in Kairo:
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