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Ägypten Götter und Ihre Bedeutung

Auf dieser Seite finden Sie zahlreiche Informationen über die Götter des alten Ägyptens.


Amun:
Amun ist der Wind- und Fruchtbarkeitsgott. Ursprünglich wurde er in Form eines Widders oder einem Menschen mit Widderkopf dargestellt. Später wurde er als normaler Mensch mit einer Federkrone und einem Stab dargestellt. Seit dem mittleren Reich gilt er als eine mächtige Ortsgottheit in Theben.





Anubis:
Anubis ist ein Totengott des alten Ägyptens. Er wird als Mensch mit einem Schakalkopf oder als Schakal selbst dargestellt. Er soll der Mythologie nach die erste Mumifizierung Ägyptens durchgeführt haben indem er Osiris, der zuvor von seinem Bruder Seth zerstückelt und über das ganze Land verteilt wurde, wieder zusammengesetzt hat und ihn dann mumifizierte. Später leitete Anubis die Wägung des Herzen vor dem Totengericht. Wer diese Prüfung nicht bestand wurde von Amit, der „großen Fresserin“ verschlungen.

Apophis:
Der als eine Schlange dargestellte Gott Apophis ist der Erzfeind des Sonnengottes Re. Dementsprechend steht Apophis für die Dunkelheit der jeden Abend gegen die Sonnenbarke des Re kämpft. Außerdem wurde er mit Stürmen und Erdbeben in Verbindung gebracht. Da er das Böse symbolisiert wurde er nicht im kultischen Sinner verehrt – fand jedoch in Form eines Dämons dennoch Eingang in die ägyptische Mythologie.



Aton:
Als Sonnenscheibe dargestellt gilt Aton als eine Erscheinungsform des Re. In der altägyptischen Mythologie gilt er als Schöpfer des Universums. Unter der Herrschaft des Pharao Echnaton wird er für eine kurze Zeit zu einer Hauptgottheit erklärt.







Atum:
Atum gilt als der altägyptische Urschöpfer. Da er sich selbst erschaffen hat steht er damit für den Anfang der Schöpfung. Noch bevor die Welt erschaffen wurde, stieg er als einziges Lebewesen aus dem Urgewässer, Nun, auf. Später wurde er verbunden mit dem Sonnengott Re und wurde zu Atum-Re. Dadurch wurde er später auch als Abendsonne bezeichnet. Zuvor wurde er als Mensch mit der Doppelkrone von Ägypten dargestellt.





Bastet:
Dargestellt als Katze, oder als Frau mit einem Katzenkopf, hatte Bastet früher sowohl gute als auch schlechte Eigenschaften. Die schlechten Eigenschaften wurden später jedoch an die Göttin Sachmet, der Schattenseite von Bastet, angegeben. Sie wurde als Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe – aber auch als Göttin des Tanzes, der Freude und der Musik verehrt.





Bes:
Die Gottheit Bes stammt ursprünglich aus dem Sudan. Später wurde Bes jedoch auch ab der 12. Dynastie in Ägypten verehrt. Er ist ein Schutzgott der in der Nacht die Hausbewohner vor Dämonen und Schlangen beschützen sollte. Aus diesem Grund war er besonders bei dem einfachen Volk sehr beliebt. Besonders gefragt war Bes jedoch bei Geburten da während einer Geburt besonders starke feindliche Kräfte befürchtet wurden. Durch Tanz und Musik sollte er hier die bösen Geister vertreiben. Dargestellt wurde Bes als Kobold oder als Zwerg mit einem „Fratzengesicht“.

Chepre:
Chepre wird in den meisten Fällen als Skarabäus dargestellt. Er symbolisiert den Sonnenaufgang und ist somit einer der drei Gestalten des Re (Harachte = Mittagssonne, Atum = Abendsonne) Außerdem gilt er als Gott der Schöpfung und der Wiedergeburt. Auch in Verbindung mit dem Tod spielte Chepre bzw. der Skarabäus eine große Rolle. Als Grabbeilage sollte er als Sonne über den Toten strahlen, die Kälte des Todes vertreiben und ein neues Leben ermöglichen.



Chnum:
Ursprünglich Chnumu genannt wurde Chnum als Spender des Wassers und Urheber allen Lebens verehrt. Er wacht über den Nil und seine lebenswichtigen Überschwemmungen die nicht zu stark, aber auch nicht zu schwach ausfallen dürfen. Dargestellt wird er als Mann mit einem Widderkopf, oder früher als Widder.





Chons:
Chons ist der Gott des Mondes. Dementsprechend wird er als Mann mit einem Falkenkopf und einer Mondsichel darauf dargestellt. Er gilt als Beschützer vor Krankheiten und wilden Tieren.







Geb:
Der Gott der Erde und der Pflanzen. wird als Mann mit einer Gans auf dem Kopf dargestellt (manchmal mit grüner Hautfarbe). Er schenkte den Menschen Bodenschätze, bewirkte jedoch auch Erdbeben. Geb ist der Beschützer der Toten. Er hält die Leichen durch die Mumifizierung zusammen, öffnet Ihre Augen und den Mund und entlässt Ihre Körper. Kriminelle jedoch bleiben in Ihm gefangen und werden bewacht sodass Sie nie freikommen.



Hathor:
Hathor war die Göttin der Liebe, des Friedens, der Kunst, der Musik und des Tanzes und gilt als Beschützerin der Frauen. Sie ist die älteste der ägyptischen Göttinnen und wurde früher als Kuh verehrt. Dargestellt wird Sie als Frau mit Kuhgehörn und Sonnenscheibe auf dem Kopf.







Horus:
Als einer der Hauptgötter der frühen ägyptischen Mythologie wurde er in ganz Ägypten verehrt. Er wird als Mann mit Falkenkopf oder als Falke selbst dargestellt. Er war sowohl Ortsgott als auch Weltgott. Die ausgespannten Flügel des Falken sollten den Himmel darstellen, die Augen standen für die Sonne und den Mond. Dadurch dass er den Tod seines Vaters Osiris gerächt hat und Thronerbe wurde vergrößerte er seine Macht enorm.





Imhotep:
Verantwortlich für den Bau der Djoser Pyramide in Sakkara war Imhotep der erste große Baumeister des Alten Reichs. Später wurde er zum Hohepriester ernannt und entwickelte die Technik der Mumifizierung weiter, indem er die inneren Organe entnehmen ließ und sie spezielle Gefäße, den Kanopen, aufbewahren ließ. Imhotep war irdischer Abstammung und wurde später aufgrund seiner Taten vergöttlicht und wurde als Gott des Heilwesens verehrt. Dargestellt wird er meist sitzend mit einem schlichten Schurz und kahlgeschorenem Kopf – der damaligen Tracht eines Priesters.

Isis:
Die Göttin Isis wird wie Horus mit einem Kuhgehörn und einer Sonnenscheibe auf dem Kopf, jedoch als Frau, dargestellt. Sie war die Mutter von Horus und die Gemahlin von Osiris. Sie wurde als Mutter, als Schutzgöttin und aufgrund Ihrer Heilkunst verehrt. Im Laufe der Zeit wurde Sie zu der beliebtesten Göttin in ganz Ägypten und wurde sogar weit über Ägypten hinaus verehrt.





Maat:
Die Göttin Maat wird als Frau mit einer Straußenfeder auf dem Kopf und einem Anch in der Hand dargestellt. Sie symbolisiert die moralische Weltordnung und steht für die Gerechtigkeit und die Wahrheit. Vor dem Totengericht wird das Herz des Toten mit einer Waage gegen die Feder der Maat aufgewogen. Daher gilt schon zur Zeit der Pharaonen das ein leichtes Herz ein gutes Herz hat. Bekannte Redewendungen wie "ein Herz aus Stein" und "schweren Herzens" haben hier Ihren Ursprung.



Min:
Min wird als Zeugungs- und Fruchtbarkeitsgott verehrt der sich selbst gezeugt haben soll. Er galt als Schutzherr der Karawanenwege zum Roten Meer. Auch wenn Ihm der Stier zugeordnet ist wird er ausschließlich als Mensch dargestellt. In den Darstellungen steht er mit erigiertem Penis, den rechten Arm erhoben. In der erhobenen Hand hält er eine Geißel. Auf dem Kopf trägt er zwei Federn mit einem Band das den Rücken hinunter fällt.



Mut:
Mut ist die Gemahlin des Amun. Es hieß, dass Sie neben der göttlichen- auch die menschliche Mutter des Pharaos seien sollte. Sie wurde als Frau mit buntem Gewand und einer Geierhaube auf dem Kopf dargestellt.







Nephthys:
Bezeichnet als Herrin des Hauses und dargestellt als Frau mit der Hieroglyphe ihres Namens auf dem Kopf, obwohl sie die Schwester und Gattin des bösartigen Seth ist, stellte sie sich im Osirismythos auf die Seite ihrer Schwester Isis und kämpfte gegen Seth mit Isis geleitet sie die Verstorbenen in das Reich der Toten und trauert um sie. Beschützerin der Kanope des Hapi.





Nun:
das Nichts, Mann der die Sonnenbarke mit erhobenen Armen hält und Gott des Urgewässers Personifizierung des Urgewässers, aus dem der Urhügel auftauchte.







Nut:
Dargestellt als Frau mit gebeugtem Körper, ist eine Himmelsgöttin und Ihr Sternen- oder Sonnenübersäter Körper ist der Himmel. Jeden Abend verschluckt sie den Sonnengott Re auf seiner Barke und gebiert ihn jeden morgen wieder. Stellt das Himmelsgewölbe dar.







Osiris:
der Mächtige und Mumiengestaltig mit den Königsattributen Krummstab und Peitsche in den Händen. Ist Gott der Toten aber auch der Fruchtbarkeit und des Lebens, Er ist das Symbol der Wiederauferstehung und des ewigen Lebens. Gott des Jenseits.







Ptah:
der Former, dargestellt als Mann in Gestalt einer Mumie mit engem Gewand und Kappe Ist Schöpfergott und Schutzpatron der Handwerker und Künstler. Schutzpatron der Stadt Memphis.







Re:
der Hörende, als Mann mit Falkenkopf und Sonnenscheibe auf dem Kopf Er ist die Sonne selbst, die alles am Leben erhält mit Amun vereinigt er sich zu einer Gottheit und wird als höchster Gott verehrt. Er wurde besonders zur Zeit der Pyramiden verehrt Gott der Sonne, Vater aller Götter.





Sachmet:
die Mächtige, dargestellt als Frau mit Löwenkopf oder Löwin, ist als Kriegsgöttin sogar unter den mächtigsten Göttern gefürchtet, der heiße Wüstenwind gilt als ihr Atem. Ihre Flammen verbrennen die Körper der Feinde und Sie war aber auch als Heilgöttin sehr beliebt. Göttin des Krieges, der Krankheit, aber andererseits auch der Heilung





Tefnut:
Dargestellt als Frau mit Löwenkopf oder als Löwin und Göttin der Feuchtigkeit aber auch der Hitze. Eine der neun Schöpfergottheiten der heliopolitanischen Kosmogonie. Göttin der Feuchtigkeit







Sobek:
Mann mit Krokodilskopf oder als Krokodil, die Menschen glaubten, dass aus seinem Schweiß der Nil hervorgeht. Krokodilgott mit vielen Eigenschaften.







Schu:
Bezeichnet als der sich erhebt, Mann mit der Hieroglyphe seines Namens auf dem Kopf, ist Gott der Luft und Er ist der Raum zwischen Himmel und Erde. Personifizierte die Luft zwischen Himmel und Erde.







Selket:
die Lungen atmen lässt und Frau mit einem Skorpion auf dem Kopf, ist Heilerin und Magierin Schutzgöttin des Königs und Beschützerin der Kanope des Kebechsenuef.







Seth:
Mann mit Fantasiekopf ist Gott des Bösen, der Wüste, der Stürme und der Vernichtung und tötete seinen Bruder Osiris. Gott der Wüste und damit des Unwetters, des Chaos, der Gewalt, der Verwirrung und des Verderbens, aber auch Schutzgott der Oasen, Gott der Metalle und Totengott, der die Verstorbenen abholt.





Thot:
Thot ist in der ägyptischen Mythologie der ibiskopfförmige Gott des Mondes, der Magie, der Wissenschaft, der Gelehrten und Schreiber, der Weisheit und des Kalenders. Als Mondgott ist er zugleich der Gott der Zeit und der Zeitabschnitte, die sich nach dem Mondlauf richten.Er soll mit Seschat, der Göttin der Schreibkunst, verheiratet sein. Er notiert die Ergebnisse bei dem Totengericht.






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