Ägypten Assuan
Assuan liegt ungefähr 750 km südlich von Kairo. Der malerische Ort wurde wegen seines trockenen Klimas schon im vorigen Jahrhundert als Winterkurort geschätzt. Hier wohnen vor allem Nubier, die an einer dunkleren Hautfarbe als die Ägypter zu erkennen sind. Mit etwa 220000 Einwohnern ist Assuan die südlichste Stadt Ägyptens.Unvollendeter Obelisk
Der halbfertige Obelisk wurde in einem Granitsteinbruch entdeckt. Unvollendet ist er aufgrund eines Sprungs im Stein, der eine Weiterarbeit unmöglich machte.
Kalabsha-Tempel
Ca. 1km südlich vom neuen Hochdamm liegt der ptolemäische Tempel auf einer Halbinsel im Nassersee. Neben dem Tempel befindet sich der Kiosk von Kertassi und der kleine Felsentempel Beit-el-Wali.
Elephantine-Insel
Elephantine ist eine Insel im Nil, unterhalb des ersten Katarakts. Auf der Insel fand man Siedlungen, die 4000 v. Chr. bewohnt waren. Zudem wurden noch Heiligtümer für die Göttin Satet und den Gott Chnum von Archäologen entdeckt, die in einem Museum auf der Insel besichtigt werden können. Zusätzlich zu besichtigen ist auch das antike Nilometer.
Philaetempel
Der Philaetempel, der zunächst auf der kleinen Insel Philae stand, wurde originalgetreu auf die Insel Agilika verlagert, da Philae ständig überschwemmt war. Der Tempel kann nun mit Motorbooten erreicht werden.
Staudamm
Der Staudamm wurde erbaut, um das Niltal vor Überschwemmungen zu schützen. Gleichzeitig dient der Staudamm aber auch dazu, regelmäßige Ernten und den Strombedarf zu sichern.
Simeonskloster
Das Simeonskloster zählt zu den größten koptischen Klosteranlagen von Ägypten, musste allerdings im 12. Jahrhundert nach Angriffen der Nomaden geschlossen werden. Heutzutage erinnern noch die Ruinen an das imposante Kloster.
Felsengräber von Assuan
Die Felsengräber galten als Grabstätten von Fürsten aus dem Alten und Mittleren Reich. Gut erkennbar sind hier auch noch die Rampen, auf denen die Särge emporgezogen wurden. Erhalten sind zudem auch noch einige Malereien, Reliefs und Texte.
Kitchener Insel und botanischer Garten
Bei dieser Insel handelt es sich um die Privatinsel von Lord Kitchener, der im 19. Jahrhundert der Oberbefehlshaber der Kolonialtruppen war. Auf der Insel befindet sich ein botanischer Garten mit vielen asiatischen und afrikanischen Pflanzen. Lord Kitchener orderte an, den Garten anzulegen.
Nubisches Museum
Das Museum ist der nubischen Kunst und Kultur gewidmet und zeigt die Schätze des Volkes. Der Rundweg durch das Museum ist chronologisch gegliedert vom prähistorischen Nubien über das pharaonische Oberägypten in die griechisch-römische Zeit, gefolgt von Objekten aus der christlichen und islamischen Kultur Nubiens. Im Garten kann eine Reproduktion eines nubischen Hauses besichtigt werden.
Nassersee
Der 500km lange Nassersee bietet Gelegenheit für eine 4-Nächtige Kreuzfahrt bei der die nubischen Tempeln entlang des Sees besichtigt werden können. Alle Tempel wurden von der UNESCO originalgetreu versetzt, da sie sonst aufgrund des Hochdammes im Wasser versunken wären.
Amada
In Amada sind zwei Tempelanlagen, Thutmosis III und der Tempel von Ed-Derr zu besichtigen. Eine weitere Sehenswürdigkeit in Amada ist das Felsengrad des Pennut, einem Statthalter der 20. Dynastie.
Wadi el Sebua
Das Wadi el Sebua wird auch Tal der Löwen genannt. Hier ist der Tempel Ramses II sowie der spätrömische Serapis-Tempel und der ptolemäisch-römische Tempel von Ad-Dakka zu besichtigen.Letzterer wurde erst von Kaiser Augustus vollendet.
Kasr Ibrim
Am Ostufer des Nassersees befindet sich die Festung Kasr Ibrim. Bei den Ausgrabungen wurden in der Stadtruine altägyptische Tempel, altkoptische Kirchen, christliche Friedhöfe, Bischofs- und Priestergräber, aber auch Gedächtnisnischen aus der Zeit des römischen Generals Petronius gefunden. Der größte Fund war jedoch die Entdeckung einer meterlangen Schriftrolle aus Gazellenleder mit koptischen und altnubischen sowie arabisch-koptischen Texten. Die Festung kann heutzutage jedoch nur noch vom Schiff aus betrachtet werden.
Abu Simbel
Hier sind die 4 gigantischen Kolossalstatuen Ramses des 2. Zu besichtigen. Die Tempel von Abu Simbel drohten aufgrund der Errichtung des Assuan Hochdammes in den Fluten des Nassersees zu versinken. Sie wurden daher in den 60er Jahren innerhalb von 4 Jahren geteilt und anschließend 180 Meter weiter landeinwärts wieder Aufgebaut.
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Das Land Ägypten
Assuan: Hotel Sofitel Old Cataract






